750Jahre-Schwanebeck
Schwanebeck- Ein "Paradestück" zum Jubiläum DVD jetzt erhältlich!
Dokumentarfilm zur Schwanebecker Ortsgeschichte
150 Minuten auf 2 DVDs Preis: 20 Euro
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und
TEL: 030-94417178 oder 0173-5656460
Filmbesprechung:
Am 28. Dezember hatten sich etwa 45 Besucher im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Schwanebeck versammelt um den Dokumentarfilm Schwanebeck - ein "Paradestück" zum Jubiläum zu sehen. Die 31-jährige Autorin und Filmemacherin Nadine Muth aus Zepernick hat fast neun Monate an dem Film gearbeitet und eine große Fülle von Material zusammengetragen. Als "roter Faden" marschiert die Parade anlässlich der 750-Jahr-Feier noch einmal durch den Film und dient mit den nahezu 30 Bildern jeweils als Einstieg zu Exkursen in die Ortsgeschichte.
Es ist gewiss eine Herausforderung, die Aufmerksamkeit und Neugier der Zuschauer über einen Zeitraum von zweieinhalb Stunden wach zu halten. Auch wenn nach 90 Minuten eine Pause mit Imbiss und Getränken als willkommene Unterbrechung zum Plaudern eingeschoben wurde. Umso erstaunlicher war, dass die Zeit rasch verging und keinerlei Langeweile aufkam. Natürlich ist es hilfreich, schon etwas über den Ort zu wissen oder einzelne der zahlreichen Interviewpartner zu kennen. Aber auch für den später Zugezogenen ist es spannend, einen Bilderbogen Zeitgeschichte mit engem Schwanebeckbezug aufgeblättert zu bekommen. Während die frühen Entwicklungen Schwanebecks wie Dorfgründung, Kirchenbau, Reformation, 30-jähriger Krieg und Separation naturgemäß überwiegend anhand historischer Dokumente abgehandelt werden, ist vieles, was danach kam, auch mit Zeitzeugeninterviews belegt. So erzählt die weit über 80-jährige Liesbeth Köhler über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg ebenso wie der langjährige Schulleiter Klaus Geißler oder der frühere Sportlehrer Wolfgang Pause. Es kommen Mitglieder der Siedlervereine und der Feuerwehr ebenso zu Wort wie jene, die 1990 am Runden Tisch zum Beispiel über die Zukunft der Mülldeponie diskutierten und stritten. Man erfährt vieles über den Siedlergeist des vorigen Jahrhunderts und den Zusammenhalt der Nachbarn. Auch wo die Schwanebecker zum Tanzen, Reden und Biertrinken zusammenkamen wird illustriert durch zahlreiche Bilder und Dokumente zur Geschichte der Gaststätten.
Selbst die wechselvolle und teilweise tragische Geschichte der Bernauer Schleife findet den ihr gebührenden Platz - kamen doch in den 50er Jahren bis zu 70.000 Besucher zu diesen Motorsportveranstaltungen auf der heutigen Autobahn. Alle Ortsteile Schwanebecks werden vorgestellt und selbst das abgelegene Neu-Schwanebeck wird nicht vergessen.
Als charismatische Persönlichkeiten der Ortsgeschichte werden Pfarrer Pannier und Arzt Dr. Beyrich durch zahlreiche Anekdoten porträtiert.
Es ist erstaunlich, wie viel Erzählenswertes Nadine Muth zusammengetragen hat und wie angenehm zurückhaltend dabei den Zeit- und Augenzeugen die Leinwand überlassen wird. Neben umfangreichen ortsspezifischen Informationen besticht der Film aber auch durch eine Betrachtung der Zeitgeschichte, in deren Rahmen sich das Leben in Schwanebeck entwickelte. Das betrifft zum Beispiel die als Separation bezeichnete Flurneuordnung im 19. Jahrhundert ebenso wie die Wirren nach dem 2. Weltkrieg, die auch in Schwanebeck Ortsgeschichte beeinflussten. Ganz nebenbei ist der Film auch handwerklich gut gemacht und erfreut den Betrachter mit scharfen Bildern und klar verständlichen Texten. Es ist damit ein für Alt- und Neubürger gleichermaßen interessantes Geschichtsdokument entstanden, dem man noch viele Zuschauer wünscht.
Rainer Fornell, 31.12.2007
Prämierte Motive der Fotoausstellung im Würfel
Nach Beendigung der Fotoausstellung „Schwanebeck im Wandel der Zeit“ im FZH Würfel (22. 8. bis 22. 9.) stand fest: Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung (weit über 300) hatten unter den 26 Motiven die Darstellung der Dorfkirche favorisiert: Kirchen landeten insgesamt auf Platz 1, 2 und 5. Es wurde das Aquarell der Dorfkirche von Heinz-Werner Oldenburg bei weitem am häufigsten gewählt. Der Maler war aber noch weiter erfolgreich, denn auf Platz 4 landete auch sein Gemälde „Genfer Platz“ unter den 5 beliebtesten Darstellungen. Sicherlich ein außergewöhnlicher Erfolg des Schwanebecker Hobby-Malers. Über 100 Stimmen wurden abgegeben.
Die folgenden Motive wurden prämiert:
- „Die Dorfkirche von Schwanebeck“ - Aquarell von Heinz-Werner Oldenburg (56)
- „Die evangelische Dorfkirche“ - Fotomotive (39)
- „1. Mai 1959“ - Maiaufmarsch - Motive von Wolfgang Pause (31)
- „Genfer Platz“ - Aquarell von Heinz-Werner Oldenburg (26)
- „Gehrenberge“ - Katholische Kirche und Gasthaus (24)
Ob diese Motive nun „weiterwandern“ oder ob die ganze Ausstellung noch an anderen Orten gezeigt wird, steht noch nicht fest. Am Montag, den 24. September um 14 Uhr wurden unter den TeinehmerInnen die Gewinne ausgelost. Ricardo (Foto) spielte die „Glücksfee“:
- Preis (Gutschein für 2 Personen für den Klettergarten in Hobrechtsfelde) Melanie Thomalla, Werneuchen
- Preis ( 1 CD Music for the road, Rock & Ballads) Jamie-Lee Breuer, Panketal
- Preis ( 1 Werkzeugset) Nadine & Henry Muth, Panketal
- Preis ( 1 Flasche Sekt) Christel Zillmann, Panketal
Wir gratulieren den Gewinnern !
Jutta Kacerovsky/Hubert Hayek
Gedenktaler anläßlich „750 Jahre Schwanebeck“ herausgebracht /
Schauprägen während des Festwochenendes
750 Jahre Schwanebeck 7. bis 9. September 2007 – aus diesem feierlichen Anlass brachte die Firma Simm GmbH in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Panketal einen Gedenktaler heraus. Der Taler zeigt auf der Vorderseite die Schwanebecker Dorfkirche als ältestes Bauwerk des Ortsteils und auf der Rückseite das Autobahndreieck Schwanebeck.
Im Rahmen der Feierlichkeiten 750 Jahre Schwanebeck 7. bis 9. September 2007, findet ein Schauprägen in mittelalterlicher Münztechnik mit dem Fallhammer statt. Der 3 Meter hohe und rund 500 kg schwere Fallhammer wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert zum Prägen von Münzen und Medaillen benutzt.
Die Wirkungsweise der sehr massiven Maschine ist so einfach wie beeindruckend. Ein Gewicht von 42 Kilo fällt nach unten, schlägt auf einer nur münzengroßen Fläche auf, auf die ein passender Metallrohling gelegt wurde. Je nach Fallhöhe entspricht dies einem Aufschlagdruck von rund 30 bis 50 Tonnen. Mit einem lauten Knall entsteht zwischen dem Ober- und dem Unterstempel bei jedem „Schlag“ ein kleines Kunstwerk in Silber oder Zinn.
Jeder Besucher hat die Möglichkeit, sich seinen Gedenktaler in Zinn schon ab 3,50 € selbst prägen zu lassen. Die Sonderprägung ist in 999/0000 Feinsilber schon ab 20,-- € erhältlich. Die Feinsilberauflage ist auf 750 Stück limitiert und nummeriert.
Christina Crusius
SG Öffentlichkeitsarbeit
Flyer zum Festprogramm der 750-Jahrfeier Schwanebecks
Inzwischen ist das Festwochenende zum 750. Ortsjubiläum Schwanebecks in greifbare Nähe gerückt, nur noch wenige Wochen trennen uns von dieser einmaligen Festveranstaltung, die viele in dieser Form wohl erst in den nächsten 50 Jahren wieder erleben werden.
Auch die Vorbereitungen durch das Festkomitee sind weitestgehend abgeschlossen und nunmehr wurde auch der Flyer zur 750-Jahrfeier fertiggestellt. In diesem finden Sie alle wichtigen Informationen und Programmpunkte der einzlenen Festtage vom 07.09.-.09.09.2007 und auch den Hinweis für das am Freitagabend stattfindende kostenlose Konzert der Gruppe "CITY". Nachfolgend finden Sie die Vorderseite und die Rückseite des Flyers.
Christina Crusius, 08.08.2007
SG Öffentlichkeitsarbeit
Auch die 2. Heym/Heine Lesung war gut besucht
Es waren rund 40 Interessierte und Freunde der Literatur, die am Freitagabend trotz Turmgerüst und Regenschauer in die Dorfkirche von Schwanebeck kamen, um nochmals Inge Heym und einigen „Amateuren“ aus den beiden benachbarten Gemeinden Panketal und Bernau zu zuhören. Der „literarische Rahmen“ durch Inge und Stefan Heym war gegenüber der Veranstaltung am 12. April im Gemeindehaus der evangelischen Kirche gleich geblieben; schon deshalb um auch neuen Zuhörerinnen und Zuhörern die enge Beziehung von Heym zu Heine zu erläutern. Zu den neuen Geschichten und Gedichten von Stefan Heym und Heinrich Heine kam noch Mascha Kaleko’s „Deutschland – ein Kindermärchen“ in der Gegenüberstellung zu Heines „Deutschland – ein Wintermärchen“ hinzu.
Das eindrucksvolle Orgelspiel von Luise Braun gab der Veranstaltung akustisch einen besonderen Rahmen. Auch die Höhe der eingegangenen Spenden für die Renovierung des Turmes (über € 100,-- ) und die Zufriedenheit der im Vorraum präsenten Buchhändlerin Lubig aus Karow sprechen für eine gelungene Veranstaltung ( siehe Foto).
Dr. Hubert Hayek
Radiosendung zu 750 Jahren Schwanebeck - Kirchturm ohne Spitze
Wer den Radiobeitrag von Nadine Muth und Thomas Steierhoffer auf Antenne Brandenburg am 3. Juni verpasst hat, kann ihn hier nachhören: www.lebenszeitung.de
(Rubrik Referenzen anklicken - Beitrag kann auch heruntergeladen werden)
Rainer Fornell, Bürgermeister, 5. Juni 2007
Aufruf zur Teilnahme am Festumzug am 08. September 2007 11.00 – 13.00 Uhr
Im Rahmen der Feierlichkeiten aus Anlass des Schwanebecker Jubiläums wird einer der Höhepunkte der Festumzug sein.
Für diesen großen Festumzug sind die folgenden Festbilder geplant:
Bild 1 1257 Urkundliche Erwähnung
Bild 2 Mittelalterliches Leben
Bild 3 Errichtung der Kirche
Bild 4 1375 Bäuerliches Leben
Bild 5 1500 Reformationszeit
Bild 6 1618 – 1648 30-jähriger Krieg
Bild 7 1759 Brand - Vernichtung des nördlichen Teils
Bild 8 1904 – 1908 Gründung Siedlungsgebiete
Bild 9 Mode um 1900
Bild 10 Schützenvereine
Bild 11 1910 Aufblühendes Handwerk
Bild 12 1925 Gründung der Sportvereine
Bild 13 1945 Weltkrieg / Vertriebene
Bild 14 1949 – 1989 40 Jahre DDR
Bild 15 Schulen und Kindereinrichtungen
Bild 16 Sozialistischer Wettbewerb
Bild 17 Konsum und HO
Bild 18 Die Müllkippe
Bild 19 Die Autobahn
Bild 20 1989/1990 Wendezeit
Bild 21 Partnerschaften
Bild 22 Europa ruft
Bild 23 2000 Jahrtausendwechsel
Bild 24 2004 Panketal – die Hochzeit
Bild 25 Heutige Wirtschaft
Bild 26 2007 Blick in die Zukunft
Zu den einzelnen Bildern werden Mitwirkende und entsprechende Ausstattungen gesucht. Das gilt ebenso für Fahrzeuge, Geräte und Bekleidung.
Unterstützen Sie uns bei der Ausgestaltung dieses Programmpunktes und beteiligen Sie sich aktiv an dem Festumzug.
Meldungen bitte an SG Einheit Zepernick e.V., Vorsitzender Bernd Schmieglitz
Tel. 03338-762575 / Fax 03338-701198 / Email
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Christina Crusius, 25.04.07
SG Öffentlichkeitsarbeit
Festprogramm am Festwochenende 07.09.2007 – 09.09.2007
Freitag, 07.09.
18.00 Uhr Feierliche Eröffnung in der Dorfkirche Schwanebeck
19.00 Uhr Mittelalterliches Spektakel im Bereich des Dorfangers mit dem „Spielwütigen Gesinde e. V.“
21.00 Uhr E.ON edis CITY-Tour 2007 Live-Konzert
20 Uhr Vorband CITY (Nachwuchsband 30 Min.)
Samstag, 08.09.
10.00 bis 18 Uhr Marktspektakel im Bereich Dorfstraße
11.00 bis 13.00 Uhr Großer Festumzug
13.00 bis 18.00 Uhr Buntes Programm für Jung und Alt im Festzelt - DJ Powerteam
13.00 bis 18.00 Uhr Kinderfest der Schulen und Kindereinrichtungen im Bereich des Schulzentrums - Abschluss mit Kinderumzug
19.30 Uhr Lampion- und Fackelumzug für unsere Kleinsten
20.00 Uhr Jubiläumsparty im Festzelt mit JUKEBOX HEROS
- Hits von den 50ern bis heute
- Live-Musik und Dance-Revue der Extraklasse
22.00 Uhr Großes Barockfeuerwerk am Dorfanger
Sonntag, 09.09.
10.00 Uhr Festgottesdienst in der Dorfkirche Schwanebeck
10.00 bis 17.00 Uhr Marktspektakel im Bereich der Dorfstraße
10.00 bis 16.00 Uhr Sport und Mach-mit-Aktionen auf Sportplatz Schwanebeck
10.00 bis 13.00 Uhr Kinderprogramm im Festzelt
- DJ Powerteam präsentiert Non-Stop-Programm mit Panketaler Nachwuchskünstlern
14.00 bis 17.00 Uhr Abschlussparty im Festzelt mit der Liveband VOLLHARDT (NDW)
Christina Crusius, 26.04.07
SG Öffentlichkeitsarbeit
Nachbetrachtung zur Buchlesung Heine-Heym anläßlich der 750 Jahr Feierlichkeiten von Schwanebeck
Als im Zusammenhang mit der Zusammenlegung von Zepernick und Schwanebeck unsere Heinestraße in Stefan-Heym-Straße umbenannt wurde, waren wir zunächst sehr traurig, stand uns doch der Dichter Heine sehr nahe. So kam uns der Gedanke, Gleichgesinnte einzuladen unter dem Motto: „Den Heine haben wir verloren, Stefan Heym haben wir gewonnen“. Wir nahmen Kontakt zu Inge Heym auf, der Witwe Stefan Heyms. Sie wusste schon von der Straßenumbenennung und kam gern zu uns, diese Straße zu besichtigen. Den Gedanken der Dichterlesung fand sie gut und unterstützte uns darin, Stefan Heym besser kennen zu lernen und sie stellte uns Material zur Verfügung.
Im Rahmen der 750-Jahrfeier war es nun soweit. Mit sehr viel Engagement gelang es meinem Mann, die Lesung zu organisieren. Als Ehrengast konnten wir Inge Heym, selbst Schriftstellerin, begrüßen. Sie erzählte von der engen Beziehung Ihres Mannes zu Heine – seine schriftstellerische Tätigkeit begann mit Heine und endete mit ihm. Heine hat ihn das ganze Leben begleitet... Dann lasen Frau Dr. Pierschel, Ulrike Erdmann, Joachim Tappert und Johannes Feldmann zumeist heitere Texte aus der spitzen Feder beider Dichter. Umrahmt wurde das Ganze von Zsofia Vidal aus Bernau mit kurzen Musikstücken auf der Gitarre und mit der Stimme Stefan Heyms – Worte seiner letzten Rede – natürlich über Heine.
Wir möchten nochmals allen Beteiligten für ihr Engagement danken und für den kurzweiligen Abend.
Überrascht waren wir von der großen Anzahl der Zuhörer. Mehr als 70 Interessierte waren gekommen. Wegen des offensichtlich großen Interesses soll die Veranstaltung am Freitag den 29.6.07 in der Dorfkirche wiederholt werden – sicherlich mit kleinen Veränderungen. Sie sind herzlich dazu eingeladen.
Irina Hayek
Quellenangaben für die Texte der Lesung am 12. April 2007
Stimme von Stefan Heym: Rede über Heine, Internationale Konferenz in Jerusalem, 13. Dezember 2001. abgedruckt in Stefan Heym Offene Worte in eigener Sache Gespräche Reden Essays 1989 – 2001 Verlag btb 2003 ISBN 3-442-73080-5 S 257 – 272
Inge Heym Vorwort zu Atta Troll (Stefan Heym/Helmut Flieg Dissertation über Heines Atta Troll - Versuch einer Analyse München 1983)
Ulrike Erdmann Stefan Heym: Der kleine König, der ein Kind kriegen musste, Aus Märchen für kluge Kinder Verlag btb 2005 ISBN 3-442-73452-5 S 49 – 54
auch Wilhelm Goldmann Verlag München 1976
Heinrich Heine: Ein Jüngling liebt ein Mädchen aus Buch der Lieder
Johannes Feldmann Stefan Heym: Das Tischchen, aus Immer sind die Weiber weg und andere Weisheiten List (Ullstein, Econ) 2004 ISBN -13: 978-3-548-60127-4 S 139 – 149
Helga Pierschel Heinrich Heine Teleologie und Der tugendhafte Hund (Ein Pudel, der mit gutem Fug...) aus Letzte Gedichte
Joachim Tappert Heinrich Heine Das Hohelied (Des Weibes Leib ist ein Gedicht....) aus Letzte Gedichte
Heinrich Heine aus Deutschland. Ein Wintermärchen Caput I ( Im traurigen Monat November war’s...)
Unter der Titel "Kirchturm ohne Spitze - Schwanebeck feiert 750 Jahre" strahlt Antenne Brandenburg am 3. Juni, 8.40 Uhr eine 15-minütige Sendung des Journalistenbüros Thomas Steierhoffer aus. In Zusammenarbeit mit Webetage Nadine Muth begibt sich der Zepernicker Journalist in die Geschichte des Dorfes. Aber auch die Gegenwart wird dargestellt. So kommen Zeitzeugen zu Wort, die genau erklären können, warum die Schwanebecker Kirche bis heute einen Kirchturm ohne Spitze hat. Sendetermin: Sonntag, 3. Juni 2007, 8.40 Uhr, Antenne Brandenburg.
Rainer Fornell, Bürgermeister, 11.4.2007
Festschrift zum 750. Jubiläum Schwanebecks
Am 3. April stellten die Autoren die soeben erschienene 66seitige Festschrift zum Schwanebecker Ortsjubiläum vor. Unter Leitung von Dr. Hubert Hayek dem stellvertretenden Ortsbürgermeister von Schwanebeck, und Frau Dr. Kersti Aßmann vom Zepernicker Geschichtsverein entstand eine reich illustrierte Broschüre, deren Themen überwiegend das letzte Jahrhundert behandeln. So spannt sich der Themenbogen von der Rennstrecke Bernauer Schleife bis zum Schwanebecker Heiratsmarkt im damaligen Bürgerkrug. Einige Zeitzeugen wie der 86jährige Dorfschmied August Mettler, die 85jährige Frau Tuchnitz oder auch die ehemalige ehrenamtliche Bürgermeisterin Frau Angelika Hitzek kommen zu Wort. Außerdem werden Kirchen und Feuerwehr sowie alle Ortsteile vorgestellt. Interessant ist ebenso die Geschichte der heute höchsten Erhebung von Schwanebeck – dem Gipfel der Mülldeponie. Wer kann sich schon vorstellen, dass der Berg mal ein riesiges Loch, nämlich eine Kiesgrube war?
Die Festschrift wird in diesen Tagen kostenlos an alle Panketaler Haushalte verteilt. Sollten Sie mehr als dieses eine Exemplar wünschen, können Sie weitere zum Preis von 1 € im Rathaus erwerben.
Auf dem Foto sind von rechts nach links zu sehen: Dr. Hubert Hayek (stellvertretender Ortsbürgermeister Schwanebeck), Christina Crusius (Mitarbeiterin Verwaltung Panketal), Frau Zillmann (Gemeindevertreterin), Herr Korbicki (Küchenstudio Korbicki), Herr Tuchnitz (Bürger aus dem Dorf mit vielen historischen Quellen und Erinnerungen), Herr Timreck (Ortsbürgermeister), Herr Fornell
An dieser Stelle stellvertretend für alle anderen herzlichen Dank an Dr. Hubert Hayek, der die Redaktionsleitung inne hatte. Dank aber auch an die Anzeigenkunden, die die Kosten der Broschüre, die in einer Auflage von 10 000 Exemplaren gedruckt wurde, zu einem Drittel finanziert haben.
Rainer Fornell, Bürgermeister, 8. April 2007
FZH Würfel e. V. Fotowettbewerb 2006
In Vorbereitung der 750-Jahrfeier Schwanebeck 2007 führt der FZH Würfel e. V. im Jahr 2006 einen großen Fotowettbewerb durch. Eure Aufgabe besteht darin, die Gemeinde Panketal fotografisch vorzustellen. Dabei sollte die Gemeinde mit ihren Sehenswürdigkeiten, Besonderheiten, Ausflugszielen, Kultur- und Sportangeboten, Neues und Altes festgehalten werden. Auch persönliche witzige Schnappschüsse sind gefragt. Die Bilder sollen zugleich die Gemeinde über vier Jahreszeiten darstellen. Wenn ihr noch nette kleine Geschichten zu den Fotos schreibt, wäre das noch besser.
Alle eingereichten Bilder, ob auf Fotopapier, Diskette oder CD sollen mit dem Namen des Einsenders versehen sein!!!
Die besten 20 Bilder werden prämiert!!!
Wer kann alles mitmachen? Jeder, der Lust und Laune hat.
Was tun, wenn ihr keinen Fotoapparat habt? Ganz einfach Jutta fragen.
Wann ist Einsendeschluss? Einsendeschluss ist der 31.12.2006.
Was passiert mit den Bildern? Wir basteln daraus einen Wandkalender.
Wir erstellen eine Broschüre über Panketal.
Wir fertigen eine Fotoausstellung an.
Wichtiger Hinweis: Die abgegebenen Fotos werden Eigentum des FZH Würfel e.V.
Deshalb unterschreibt jeder Teilnehmer die Teilnahmeerklärung. Bei unter 18-Jährigen müssen auch die Eltern unterschreiben.
Frank Nikolai
Vorsitzender
Vorbereitungen für 750 Jahr Feier des Ortsteils Schwanebeck laufen an
Im kommenden Jahr wird die bis 2003 selbständige Gemeinde Schwanebeck – heute Ortsteil der Gemeinde Panketal -750 Jahre alt. Der Ortsteil Schwanebeck hat heute 5350 Einwohner.
Am 31. Januar 2006 fand bereits das zweite Treffen von interessierten Akteuren zur Vorbereitung der Feierlichkeiten statt. Als erstes Ergebnis wurde der Termin für die Hauptfeierlichkeiten auf das Wochenende vom 7. bis 9. September 2007 festgelegt. Sie sollen nach den Plänen der Organisatoren zugleich das 4. Panketaler Gemeindefest beinhalten. Es sollen aber alle 2007 stattfindenden Veranstaltungen im Zeichen der 750 Jahr Feier von Schwanebeck stehen.
Ich möchte alle Bürger, Vereine, Kirchen, Unternehmer, Kitas, Schulen, die Feuerwehr und jeden anderen Interessierten einladen, sich an den Vorbereitungen zu beteiligen. Wenn Sie Vorschläge und Ideen, Interesse an der Mitwirkung oder alte Dokumente bzw. Erinnerungen haben, melden Sie sich bitte bei Frau Hube im Rathaus der Gemeinde Panketal. Sie erreichen Frau Hube unter der Telefonnummer 030-94511173 oder per e-mail
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
. Sie können uns unter dem Stichwort 750 Jahre Schwanebeck auch schreiben. Adressieren Sie Ihre Post an: Gemeinde Panketal, 16341 Panketal, Schönower Straße 105. Bitte teilen Sie uns immer gleich Ihre Telefon-Nummer, Anschrift und die Art Ihrer persönlichen Beteiligung mit.
Gebraucht werden aber nicht nur Ideen und Anregungen, sondern aktive Mithilfe bei der Umsetzung. Auch dazu möchte ich Sie herzlich einladen. Inzwischen sind schon einige Ideen geboren, die allerdings zu Ihrer Umsetzung noch erheblicher tatkräftiger Unterstützung bedürfen. Angeregt wurde z.B. ein historischer Festumzug durch das Dorf in alten Trachten und Fahrzeugen, eine Festschrift sowie weitere Veröffentlichungen zum Jubiläum , diverse Konzerte, eine Musicalaufführung, eine Ausstellung mit historischen Gebrauchsgegenständen, Sportveranstaltungen, eine historische Ratssitzung. Natürlich auch die klassischen Elemente, wie Rummel, Markttreiben und Tombola. Die Aktivitäten sollen sich im Dorf Schwanebeck zwischen Kirche und Schule entfalten.
Das Fest wird sich nur dann vom Einerlei des Gewöhnlichen abheben, wenn wir uns gemeinsam bemühen, es zu etwas Besonderem zu machen. Das 750-jährige Jubiläum sollte hierfür ein Anlass sein. Ich darf Sie herzlich zur Teilnahme einladen.
Rainer Fornell, Bürgermeister
Geschichte Schwanebeck
Die erste urkundliche Erwähnung von „Schwanebecke“ datiert aus dem Jahre 1257. Am Osterfest diesen Jahres übereigneten die Markgrafen Johann und Otto von Brandenburg dem Kloster Zehdenick zwei Hufen Land, das entsprach vermutlich 15 ha, im Dorf Schwanebecke. Die Herkunft des Namens Schwanebeck ist nicht endgültig geklärt. Es liegen zwei Deutungen vor. Zum einen abgeleitet von dem Namen des Fließes „Schwanebölke“, was aus dem mittelniederdeutschen kommt und so viel heißt wie: Ort am Schwanenbach. Zum anderen wird angenommen, dass Kolonisten, die aus der Altmark kamen und das ursprünglich wendisch Land übernahmen, ihren alten Dorfnamen benutzten. Im 13. Jahrhundert wurde auf dem Anger eine Kirche errichtet, welche zwei Jahrhunderte später in eine zweischiffige Kirche umgebaut wurde. Die Kirchenschiffe erhielten eine gotische Einwölbung und circa 1480 wurde das Bauwerk mit einem kunsthistorischen Schnitzaltar ausgestattet. Im Landbuch Kaier Karl IV. aus dem Jahre 1375 wurde die Größe Schwanebecks mit 63 Hufen angegeben. Es wurden 16 Bauern, ebenso viele Kossäten (Besitzer kleinster Anwesen, die in halbfreier Abhängigkeit lebten) sowie eine Windmühle erwähnt. 1759 vernichtete ein Brand den gesamten Nordteil des Dorfes. Im Jahre 1856 wurden insgesamt 246 Einwohner gezählt. Nach 1871 entstanden die größeren Wohn- und Wirtschaftsgebäude, welche die gegenwärtige Bausubstanz prägen. Nur die damaligen Stroheindeckungen wurden durch Dachziegel bzw. Schiefer ersetzt. Hervorzuheben sind auch die zum Teil reiche Fassadenausstattung von Wohngebäuden aus der Gründerzeit. Im Jahre 1889 wurde der alte Kirchturm durch einen massiven Turm mit einer eingebauten Uhr ersetzt. Das Siedlungsgebiet Alpenberge wurde 1904 gegründet. Ein Jahr nach dem Bau der Straße nach Berlin/Buch begann im Jahre 1908 die Besiedlung der Ortsteile Neu-Schwanebeck, Gehrenberge, Bergwalde, Schwanebeck-West sowie 1970 die Zuordnung von Neu/Buch. Bereits 1911 erfolgte der Anschluss an das elektrische Licht und das Kraftstromnetz. Heute hat Schwanebeck 2750 Einwohner. Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt insgesamt 780 Hektar. Durch unmittelbare Angrenzung an die Bundeshauptstadt wird die Bedeutung des Ortes in Zukunft noch wachsen, zumal der Wohnungsbau schon heute einen der Hauptschwerpunkte in der Planung der Gemeinde einnimmt.