Reden - Seite 9

 


Panketal unterstützt Waisenkinder in dem thailändischen Ort Baan Nam Kem auf Phuket.
Den aktuellen Briefwechsel vom 31.1.2005 bis 6.2.2005 finden Sie nachfolgend.

31.1.2005 e-mail Fornell an Klaus Orlik

Sehr geehrter Herr Orlik,
der Neujahrsempfang der Gemeinde Panketal ist Geschichte. Inzwischen ist der Spendenbetrag ausgezählt und es sind 4840 € (davon 2420 € aus dem Gemeindehaushalt) zusammengekommen. Ich hatte mir etwas mehr versprochen, aber mittlerweile ist wirklich eine gewisse Ermüdungs-erscheinung eingetreten und die Menschen hier haben auch schon vielfach an anderen Stellen gespendet. Im übrigen sind 4840 € ja auch kein ganz unbedeutender Betrag.

Nun zur Verwendung der Spende. In einer e-mail vom 23.1. 2005 haben Sie geschrieben:

Was den von uns angestrebten Einsatz der Gelder angeht so würde ich den am liebsten für die Absicherung der Patenschaften der Halb- und Vollwaisen einsetzen. ich bin sehr zuversichtlich dass wir alle oder fast alle der Kinder an Paten bringen. Damit bleibt den Kindern das Waisenhaus erspart und wer ein hiesiges Waisenhaus von innen gesehen hat wird meinen Wunsch verstehen. Ich rechne allerdings damit dass der eine oder andere Pate früher oder später ausfällt. Sei es durch Arbeitslosigkeit, Tod, Unlust oder sonstige Gründe. Da könnte man solche Ausfälle abfangen wenn das Geld zweckgebunden auf einem Konto der Schule liegen würde und noch zinsen brächte. Oder wenn nicht alle Kinder einen Paten finden die übrig gebliebenen unter die Fittiche der Gemeinde Panketal stellen könnte.Eine andere langfristige Möglichkeit von dem Betrag die höhere Schulbildung eines oder mehrerer gut lernender Waisen zu finanzieren.Betreffs der Kinder lassen sich viele Möglichkeiten finden das Geld gut, humanitär und sinnvoll anzulegen.Der Schulleiter ist ein sehr intelligenter und verantwortungsbewußter Mann der uns viel hilft damit seine Waisen bei ihm bleiben können. Er richtet gerade für jedes der Kinder ein Konto ein von dem monatlich nicht mehr abgehoben werden darf als die Patenschaft bringt. Und das auch nur mit Zustimmung des Klassenlehrers. Wenn das Geld zweckgebunden direkt auf ein Konto der Schule fließen würde besteht meiner Meinung nach kaum eine Möglichkeit zum Missbrauch.

Ich finde die Patenschaft für Halb- und Vollwaisen eine gute Idee. Wenn es eine Art Ausbildungspatenschaft ist, die unter der Aufsicht des Schulleiters steht ist es auch nachhaltig und zukunftsorientiert. Ich habe auf Ihrer Internetseite gesehen, dass noch einige Kinder keine Paten haben. Bitte schlagen Sie uns je nach Finanzierungsbedarf 2 bis 3 Kinder als Patenkinder der Gemeinde vor. Es sollte dann auch so sein, dass wir im Internet diese Patenschaft nachvollziehen können und auch Briefe geschrieben werden. Ein Betrag von 430 € kommt nämlich z.B. von einer Kindertagesstätte (Kita Pankekinder) und gerade da wäre es gut, wenn sich auch ein Kontakt zum Patenkind entwickelt. Insofern wäre es auch gut, wenn es sich noch um ein kleineres Kind handelt weil ja die Kinder in der Kindertagesstätte auch höchstens 5-6 Jahre alt sind. Eventuell ergibt sich daraus ja auch eine längerfristige Bindung was sehr zu begrüssen wäre.

Einer Überweisung des Betrages steht eigentlich nichts im Wege. Ich würde aber den Betrag gern auf ihr Spendenkonto in Essen überweisen(Spendenkonto Klaus Orlik" bei der Nationalbank in Essen, Konto Nummer 4163923, BLZ 360 200 30) . Es handelt sich ja um eine Einmalzahlung. Außerdem spart das Überweisungskosten. Da unsere bisherigen Kontakte allesamt per e-mail verlaufen sind, benötige ich allerdings zumindest noch ein Schreiben von Herrn RA Lösche auf Kopfbogen seiner Kanzelei für meine Unterlagen aus dem hervorgeht, dass dieses Konto unter seiner notariellen Aufsicht geführt und die Verwendung der Gelder für Hilfszwecke gesichert ist. Er hatte mir das ja schon mal per e-mail geschickt, allerdings benötige ich hier entsprechende Originalbriefe.
mit freundlichen Grüßen ,
Rainer Fornell

3.2.2005 e-mail Klaus Orlik an Fornell

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Gemeinderat und liebe Bürger von Panketal,

im Namen der Waisen von Baan nam Kem, im Namen meiner Mannschaft und in meinem Namen bedanke ich mich herzlich für Ihre Entscheidung und für Ihre Großherzigkeit. Der von Ihnen genannte Betrag ist wahrlich keine Kleinigkeit und wird unserer Sache sehr helfen und ich verspreche Ihnen daß das Geld in Ihrem inne verwendet wird. Herr Notar Lösche hat von mir eine Kopie Ihres Schreibens erhalten.Anfang kommender Woche bin ich wieder in Baan Nam kem und werde Ihnen dann verschiedene Kinder ohne Betreuung vorschlagen damit Sie Ihre Wahl treffen können. E-Mail Kontakt kann über die Schule gehalten werden, wobei am Anfang mit Sicherheit der Klassenlehrer die Korrespondenz führen wird. Die Patenschaft beinhaltet die Lebenshaltungs- und Schulkosten des Kindes und ist eine sinnvolle Anlage da den kindern dadurch sowohl das Waisenhaus erspart bleibt wie auch der Start ins Leben ermöglicht wird.Vielleicht kommt ja auch der eine oder andere Panketaler Bürger im Urlaub in unsere Gegend. Dann werden wir ihm gerne bei einem Besuch des "Panketaler Kindes" behilflich sein. Bei Familie Auert bin ich mir ziemlich sicher daß sie kommen.Wenn sich hier die Arbeit etwas verringert und wir etwas zeit zum Luftholen haben werde ich Ihnen eine CD mit Bildern aus Baan Nam Kem, der Schule, Ihres Schützlings und unserer Arbeit zusammenstellen. Nochmals vielen Dank für Ihre Großzügikeit und den tollen zuspruch aus Ihren Reihen für unsere Arbeit. Herzliche Grüße Klaus Orlik und die gesamte Mannschaft

5.2.2005 e-mail Fornell an Klaus Orlik

Sehr geehrter Herr Orlik,

die Überweisung der 4840 € der Gemeinde Panketal ist am 3. Februar auf das Spendenkonto bei der Nationalbank Essen erfolgt. Bitte halten Sie uns auf dem laufenden hinsichtlich der Patenschaft. Das ist für uns wichtig, weil ich die Weiterführung der Patenschaftsbeziehung gern an eine Schule bzw. eine Kindertagesstätte der Gemeinde übergeben möchte. An einem Briefwechsel besteht daher schon ein starkes Interesse. Ansonsten nutzen wir natürlich auch Ihre Internetseite zur Information. Ich hoffe Ihr Alltag normalisiert sich langsam wieder und die Energie des Neuanfangs überblendet die schrecklichen Bilder. Kann man auf Phuket eigentlich auch Motorräder mieten? Ich bin nämlich nicht so sehr Tauchfan als vielmehr begeisterter Motorradfahrer. Es heißt ja, man würde dem Land helfen, wenn der Tourismus schnell wieder in Gang käme. zunächst herzliche Grüße Rainer Fornell

6.2.05 e-mail Klaus Orlik an Fornell

Sehr geehrter Herr Fornell,
ich bedanke mich nochmals herzlich für die Spende, für das Engagement Ihrer Gemeinde und für Ihren persönlichen Einsatz ohne den das Ganze sicher nicht so glatt gegangen wäre.Selbstverständlich halten wie Sie weiter informiert und ehe wir Ihr Geld verwenden werden wir Sie vorher consultieren um sicher zu stellen daß es in Ihrem Sinne verwendet wird. Auch wir haben ein Interesse daß eine langfristige Beziehúng zwischen Paten und Kindern entsteht. Diese wird sicher viel zum gegenseitigen Verständnis dieser so unterschiedlichen Kulturen beitragen. Wir sind auch gerne bei Übersetzungen und Besuchen behilflich.Sie können auf Phuket Motorräder aller Kathegorien mieten. Das ist kein Problem. Und lohnende Ziele für kürzere und längere Touren gibt es in großer Anzahl. Einzig die chaotische Fahrweise der Einheimischen muß man als Europäer im Auge behalten.Unser Alltag wird noch etwas brauchen bis er sich normalisiert. Aber es geht voran und die schlimmsten Zeiten sind wohl vorbei. Was jetzt getan werden muß ist die Leute wieder an Lohn und Arbeit zu bringen damit sie Ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Der Wille bei den Flutopfern ist in großem maße vorhanden. Allein die staatlichen Hilfen und die der großen Organisationen kommen sehr langsam und oft fließen sie in die falschen Kanäle. Das ruft bei vielen der Betroffenen Unmut hervor. Zumal sie täglich im Fernsehen erzählt bekommen wieviel gespendet wurde um ihnen zu helfen. Die von uns betreuten Familien freuen sich natürlich um so mehr daß sie ohne große bürokratische Hindernisse ihr normales Leben wieder aufnehmen können.Ich hoffe daß wir in den kommenden Wochen dazu kommen unsere Internetseite neu zu gestalten. Diese hatte ursprünglich ja einen ganz anderen Sinn und wurde nur der Not gehorchend für die Fluthilfe "zweckentfremdet". Sie ist mit dem Projekt weiter gewachsen und inzwischen teilweise unübersichtlich. Sobald unsere Webmasterin die nötige zeit findet will sie den ganzen Internetauftritt nue überarbeiten.Ich war die letzten Tage auch sehr stark blockiert. Wir hatten vor einigen Monaten für eine Unterwasser-Fernsehproduktion über Muränen unterschrieben die jetzt bei uns gedreht wurde. Diese Dokumentarfilme nehmen meine Zeit immer sehr stark in Anspruch. Jetzt sind die dreharbeiten abgeschlossen und ich bin wieder frei für die Fluthilfe. Sobald der Film gesendet wird gebe ich Ihnen Bescheid.Morgen sind wir alle wieder in Baan Nam Kem. Der Finanzier der Bibliothek kommt mit und Simone hat für die Kinder eine Gruppe französischer Clown aufgetrieben die den Kidern einen Gratisauftritt bieten. Ich werde in der Nachbarschule wieder neue Waisen in unsere Datenbank aufnehmen und mit den Fischerfamilien abklären was da noch an Bedarf besteht.Sie erfahren dann am Mittwoch was es an neuen Erkenntnissen gibt.

Mit freundlichen Grüßen Klaus Orlik und die ganze Mannschaft


Vielleicht haben Sie sich schon mal gefragt, wie viele Menschen eigentlich bei der Gemeinde Panketal arbeiten, was die so machen und was das den Panketaler Steuerzahler so kostet. Die Antwort darauf möchte ich Ihnen hier geben:

143 Stellen davon

42 Stellen in der Kernverwaltung
(z.B. Meldestelle, Ordnungsamt, Gewerbeamt, Standesamt, Bauamt, Schul- und Kitaverwaltung, Liegenschaften, Steuerabteilung, Kasse u.a.)
101 Stellen in den  Einrichtungen der Gemeinde
(das sind die 6 Kitas mit komplettem Personal, der Bauhof, die Bibliothek, die Hausmeister und Sekretärinnen an den Schulen – nicht aber die Lehrer).

Personalstärke in absoluten Zahlen:

Einrichtung Mitarbeiter
Kernverwaltung 49 MA (39w, 10m)
Pankekinder 25 MA (24w,   1m)
Hort 23 MA (22w,   1m)
Kinderhaus Fantasia 22 MA (21w,   1m)
Villa Kunterbunt 12 MA (11 w,  1m)
Kita Spatzennest 6 MA (  5 w,  1m)
Bauhof 8 MA (  8 m)
Kita Kinderland 7 MA (  6w,   1m)
GS Zepernick 6 MA (  2w,   4m)
GS Sb. 3 MA (  1w,   2m)
Bibliothek 3 MA (  3 w)
Gesamtschule Zp 2 MA (  2 w)
Realschule Sb. 1 MA (  1w)
Friedhof Sb. 1 MA (  1m)

Insgesamt sind zum Stand 22.11.04  168 Menschen in der Gemeinde Panketal beschäftigt.

Davon:
133 Angestellte  der Frauenanteil beträgt: 81,66% (138)
27 Arbeiter   der Männeranteil beträgt 18,34 % (31)
3 Beamte
3 Zivis
2 Azubis

Seit Gründung der Gemeinde (am 26.10.2004) wurden 20 Personen eingestellt, davon:

Kernverwaltung:   5 (1 Bürgermeister, 1 Azubi, 1 Wiederbesetzer Altersteilzeit, 2 Vertreter für Elternzeit)
Bauhof:                  1 (neue zusätzliche Stelle ab 1.10.2004)
Bibliothek:             1 (Neubesetzung wegen Altersrente)
Kitas:                    13 (3 Wiederbesetzer Altersteilzeit 1 Vertreter Elternzeit, 9 zusätzliche Mitarbeiter wegen gestiegener  Kinderzahlen)

Die Altersstruktur sieht wie folgt aus:
20-29 Jahre  = 23 Mitarbeiter
30-39 Jahre  = 32 Mitarbeiter
40-49 Jahre  = 58 Mitarbeiter
50-59 Jahre  = 39 Mitarbeiter
über 60 Jahre =11 Mitarbeiter

Die Personalkosten für die rund 143 Stellen sind für 2005 mit 5,629 Mio. € geplant, das entspricht 26,74 % des Gesamthaushaltes und damit einer Steigerung von 10,2 % ggü. 2004. Die Steigerung resultiert zum größten Teil aus Einstellungen im Kitabereich und je einer zusätzlichen Stelle im Ordnungsamt und im Bauhof.

Damit betragen die Personalkosten pro Einwohner 320 € (davon für die Kernverwaltung 98 € pro Einwohner). Nach dem Fortschrittsbericht „Aufbau Ost“ des Landes Brandenburg für das Jahr 2003 haben die Personalkosten für Personal auf kommunaler Ebene im Land Brandenburg im Durchschnitt 563 € betragen.

Nach einer vergleichenden Personalstatistik des Landes Brandenburg mit Stand 2003 betrug die Anzahl der Beschäftigten pro 1000 Einwohner in Panketal 8. Zum Vergleich auch hier die Zahlen unserer Nachbargemeinden:

Panketal          8
Bernau            9,2
Wandlitz:       10,6
Ahrensfelde:    7,2

Gerade an den letzten Zahlen erkennen Sie, dass die Verwaltung der Gemeinde Panketal eine „schlanke Verwaltung“ ist. Ich würde mir als Bürgermeister und als Bürger auch manches Mal wünschen, der Bauhof oder das Ordnungsamt könnten mehr leisten. Mehr Leistung ist mit diesem Personalschlüssel aber nicht zu erbringen. Will man mehr Verwaltungsleistung, wird dass nicht ohne Personalaufstockung gehen. Das kostet aber Geld, was letztlich die Bürger selbst aufbringen müssen. Wir müssen uns also gut überlegen, was wirklich notwendig und unverzichtbar ist und wo Bürger auch ohne staatliche (gemeindliche Hilfe) ihre Angelegenheiten selbst regeln können. Der Krankenstand der Gesamtverwaltung beträgt übrigens ca. 5,8%. Fragen Sie in ihren Unternehmen  mal zum Vergleich nach dem dortigen Krankenstand. Der Bauhof hält hier übrigens im Vergleich der Einrichtungen den absoluten Spitzenwert mit nur 0,38 % Ausfallzeit durch Krankheit und das, obwohl die 8 Männer bei Wind und Wetter draußen sind. Wenn Sie also demnächst mal wieder unzufrieden sind, z.B. mit dem Bauhof weil die Mitarbeiter ihren Laubsack immer noch nicht abgeholt haben oder der Schnee an den Bushaltestellen noch nicht geschoben ist, dann denken Sie bitte an diese Zeilen.

Rainer Fornell, Bürgermeister


Eröffnung Bouleplatz im Goethepark

Am 16.10.2004 fanden sich immerhin 6 aktive Spieler, um den Bouleplatz aus seinem Dämmerzustand zu holen. Noch mal zur Erinnerung, er wurde kürzlich neu angelegt und befindet sich im Goethepark gegenüber dem Cafe Madlen in Röntgental. Der Platz eignet sich sowohl zum Boulespiel wie auch zum Kubb spielen. Das ist ein schwedisches Wurfspiel (im Internet www.kubb-spiel.de). Das schöne am Kubb-Spiel ist, dass es ein Mannschaftsspiel ist, an dem bis zu 6 Spieler pro Mannschaft teilnehmen können. Man kann es aber auch zu zweit spielen. Viele Interessierte blieben stehen und so darf man davon ausgehen, dass sich dort nun vielleicht öfter Panketaler zum Spielen zusammenfinden werden. Der Platz ist jedenfalls sehr schön und wenn man anschließend noch einen Cafe trinken will (gegebenenfalls auch mit einem Weinbrand), geht man einfach über die Straße ins Cafe Madlen. Das Cafe gewinnt bestimmt neue Gäste, wenn jeweils ein Kubb-Spiel und ein Boulespiel zum Ausleihen gegen eine kleine Gebühr verfügbar wären. In lauen Sommernächten könnte sich dann die entspannte mediterrane Stimmung südfranzösischer Dorfplätze einstellen, wenn Leute aller Altersklassen locker die Kugeln klacken lassen und dabei ein Glas Wein trinken. Bevor jetzt wieder jemand Wasser in den Wein gießt; ja die Gemeinde wird auch noch Bänke aufstellen, ja wir werden uns auch noch um die Verschönerung des hässlich bemalten e-dis Häuschens bemühen, ja es werden auch noch Lampen im Park aufgestellt. Übrigens muss man nicht bis zum Frühling warten, auch jetzt spielt es sich ganz gut wie unten zu sehen ist.

Rainer Fornell


Versteigerung von Ortseingangsschildern – 245 Euro für Jugendfeuerwehr

Im Rahmen des 1. Panketaler Gemeindefestes erfolgte eine weitere Versteigerung von drei historischen Ortseingangsschildern. Unter den Hammer kamen diesmal ein Schild mit der alleinigen Aufschrift Zepernick, eines vom Ortsteil Hobrechtsfelde/Schönow sowie eines von Schwanebeck Ortsteil Bergwalde. Die erzielten Versteigerungserlöse waren dabei recht unterschiedlich. Mit 145 Euro erzielte das vom Sportverein SG Einheit Zepernick ersteigerte Zepernick Schild den höchsten Preis. Jenes von Bergwalde ging für den Schnäppchenpreis von 45 Euro über den Tisch und auch das Hobrechtsfelder wechselte für günstige 55 Euro den Besitzer. Die Gesamteinnahmen von 245 Euro gehen an die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Panketal. Die Erwerber erhielten ein amtliches Echtheitszertifikat. Damit kann der legale Besitzer seinen redlichen Erwerb nachweisen.

Rainer Fornell