Pressespiegel

Meinen Bericht zur 36. Gemeindevertretersitzung am 26. Juni 2017 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister



Meinen Bericht zur 35. Gemeindevertretersitzung am 22. Mai 2017 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister



Meinen Bericht zur 33. Gemeindevertretersitzung am 27. März 2017 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister



Meinen Bericht zur 32. Gemeindevertretersitzung am 27. Februar 2017 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 31. Gemeindevertretersitzung am 23. Januar 2017 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister




Meinen Bericht zur 30. Gemeindevertretersitzung am 19. Dezember 2016 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister




Meinen Bericht zur 29. Gemeindevertretersitzung am 21. November 2016 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister



In der 28. Gemeindevertretersitzung (Sondersitzung) am 8. November 2016 fand keine Berichterstattung statt.



Meinen Bericht zur 27. Gemeindevertretersitzung am 24. Oktober 2016 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister



Meinen Bericht zur 26. Gemeindevertretersitzung am 26. September 2016 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister



Meinen Bericht zur 25. Gemeindevertretersitzung am 27. Juni 2016 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 24. Gemeindevertretersitzung am 30. Mai 2016 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 23. Gemeindevertretersitzung am 25. April 2016 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 22. Gemeindevertretersitzung am 21. März 2016 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 21. Gemeindevertretersitzung am 22. Februar 2016 finden Sie hier:
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In der 20. Gemeindevertretersitzung vom 28.09.2015 fand keine Berichterstattung statt.



Meinen Bericht zur 19. Gemeindevertretretersitzung am 25. Januar 2016 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister



Meinen Bericht zur 18. Gemeindevertretersitzung am 21. Dezember 2015 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 17. Gemeindevertretersitzung am 23. November 2015 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 16. Gemeindevertretersitzung am 26. Oktober 2015 finden Sie hier:
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In der 15. Gemeindevertretersitzung vom 28.09.2015 fand keine Berichterstattung statt.



Meinen Bericht zur 14. Gemeindevertretersitzung am 31. August 2015 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister



Meinen Bericht zur 13. Gemeindevertretersitzung am 29. Juni 2015 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 12. Gemeindevertretersitzung am 1. Juni 2015 finden Sie hier:
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Berichterstattung anlässlich der Festveranstaltung "25 Jahre freie Wahlen" vom 13.05.2015
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 11. Gemeindevertretersitzung vom 27. April 2015 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 10. Gemeindevertretersitzung vom 23. März 2015 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


In der 9. Gemeindevertretersitzung vom 23. Februar 2015 fand keine Berichterstattung statt.


Meinen Bericht  zur 8. Gemeindevertretersitzung vom 26. Januar 2015 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister
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Meinen Bericht zur 6. Gemeindevertretersitzung vom 15. Dezember 2014 finden Sie hier:
Bericht BM
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In der 4. Gemeindevertretersitzung vom 27. Oktober 2014 und 5. Gemeindevertretersitzung vom 24. November 2014 fanden keine Berichterstattungen statt.


Meinen Bericht zur 3. Gemeindevertretersitzung vom 22./23. September finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 2. Gemeindevertretersitzung vom 25. August 2014 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 71. Gemeindevertretersitzung vom 19. Mai 2014 finden Sie hier:

Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


In der 70. Gemeindevertretersitzung vom 28. April 2014 erfolgt keine Berichterstattung.


Meinen Bericht zur 69. Gemeindevertretersitzung vom 24. März 2014 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 68. Gemeindevertretersitzung vom 24. Februar 2014 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 67. Gemeindevertretersitzung vom 27. Januar 2014 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 66. Gemeindevertretersitzung vom 16. Dezember 2013 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


In der 65. Gemeindevertretersitzung vom 02. Dezenber 203 (Sondersitzung) erfolgte keine Berichterstattung.


Meinen Bericht zur 64. Gemeindevertretersitzung vom 25. November 2013 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 63. Gemeindevertretersitzung vom 21. Oktober 2013 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 62. Gemeindevertretersitzung vom 23. September 2013 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 61. Gemeindevertretersitzung vom 26. August 2013 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 60. Gemeindevertretersitzung vom 24. Juni 2013 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 59. Gemeindevertretersitzung vom 27. Mai 2013 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 58. Gemeindevertretersitzung vom 22. April 2013 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 57. Gemeindevertretersitzung vom 25. März 2013 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 56. Gemeindevertretersitzung vom 25. Februar 2013 finden Sie hier:
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Rainer Fornell; Bürgermeister


Meinen Bericht zur 55. Gemeindevertretersitzung vom 28. Januar 2013 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainr Fornell; Bürgermeister


In der 54. öffentlichen Sondersitzung vom 14. Januar 2013 erfolgt keine öffentliche Berichterstattung.


Meinen Bericht zur 53. Gemeindevertretersitzung vom 17. Dezember 2012 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainr Fornell; Bürgermeister


Meinen Bericht zur 52. Gemeindevertretersitzung vom 26. November 2012 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 51. Gemeindevertretersitzung vom 29. Oktober 2012 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 50. Gemeindevertretersitzung vom 24. September 2012 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 49. Gemeindevertretersitzung vom 27. August 2012 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 45. Gemeindevertretersitzung vom 23. April 2012 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 44. Gemeindevertretersitzung vom 26. März 2012 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 43. Gemeindevertretersitzung vom 27. Februar 2012 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 42. Gemeindevertretersitzung vom 23. Januar 2012 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 41. Gemeindevertretersitzung vom 19. Dezember 2011 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 40. Gemeindevertretersitzung vom 21. November 2011 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 39. Gemeindevertretersitzung vom 24. Oktober 2011 finden Sie hier:
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Meinen Bericht zur 38. Gemeindevertretersitzung vom 26. September 2011 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 37. Gemeindevertretersitzung vom 29. August 2011 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 36. Gemeindevertretersitzung vom 27. Juni 2011 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


In der 35. Gemeindevertretersitzung vom 30. Mai 2011 (Sondersitzung) erfolgte keine öffentliche Berichterstattung.


Meinen Bericht zur 34. Gemeindevertretersitzung vom 23. Mai 2011 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 33. Gemeindevertretersitzung vom 18. April 2011 finden Sie hier:
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In der 32. Gemeindevertretersitzung vom 21. März 2011 erfolgte keine Berichterstattung.


Meinen Bericht zur 30. Gemeindevertretersitzung vom 21. Februar 2011 finden Sie hier:
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In der 29. Gemeindevertretersitzung vom 24. Januar 2011 erfolgte keine Berichterstattung.


Meinen Bericht zur 28. Gemeindevertretetrsitzung vom 20. Dezember 2010 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister



Meinen Bericht zur 27. Gemeindevertretersitzung vom 22. November 2010 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister
 


Meinen Bericht zur 26. Gemeindevertretersitzung vom 25. Oktober 2010 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 23. Gemeindevertretersitzung vom 30. August 2010 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 22. Gemeindevertretersitzung vom 28 Juni 2010 finden Sie hier:
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Rainer Fornell, Bürgermeister 


Meinen Bericht zur 21. Gemeindevertretersitzung vom 31. Mai 2010 finden Sie hier:
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Rainer Fornell Bürgermeister 


Meinen Bericht zur 19. Gemeindevertretersitzung vom 26. April 2010 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell Bürgermeister


Meinen Bericht zur 18. Gemeindevertretersitzung vom 22. März 2010 finden Sie hier:
Bericht BM
Rainer Fornell
Bürgermeister


Meinen Bericht zur 17. Gemeindevertretersitzung vom 22. Februar 2010 finden Sie hier:
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Rainer Fornell
Bürgermeister


Meinen Bericht zur 16. Gemeindevertretersitzung vom 25. Januar 2010 finden Sie hier:
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Rainer Fornell,
Bürgermeister


Meinen Bericht zur 15. Gemeindevertretersitzung vom 14. Dezember 2009 finden Sie hier:
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Rainer Fornell,
Bürgermeister


Meinen Bericht zur 15. Gemeindevertretersitzung vom 28. September 2009
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Bericht BM

Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 12. Gemeindevertretersitzung vom 28. September 2009
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Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 11. Gemeindevertretersitzung vom 31. August 2009
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Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 10. Gemeindevertretersitzung vom 17. August 2009
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Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 9. Gemeindevertretersitzung Panketal von 22. Juni 2009
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Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 8. Gemeindevertretersitzung vom 18. Mai 2009 finden
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Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 7. Gemeindevertretersitzung Panketal vom 27. April 2009
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Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 6. Gemeindevertretersitzung vom 23. März 2009
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Bericht BM
Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 5. Gemeindevertretersitzung vom 23. Februar 2009
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Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 4. Gemeindevertretersitzung am 26. Januar 2009
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Meinen Bericht zur 3. Gemeindevertretersitzung vom 15. Dezember 2008
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Meinen Bericht zur 2. Gemeindevertretersitzung vom 24. November 2008
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Rainer Fornell
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Erklärung zum Satzungsentwurf für eine Sporthallen- und Gebäudenutzungsgebühr
Panketal stellt bisher seine Sporthallen und sonstigen Gebäude in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Nichts desto trotz entstehen allerdings erhebliche Kosten für Heizung, Beleuchtung, Reinigung, Wasser– und Trinkwasserverbrauch und teilweise Personalkosten für anwesende Hausmeister. Angesichts der bisherigen Kostenfreiheit, gibt es speziell für die Sporthallen neben der Schulsportnutzung eine sehr hohe Nachfrage und damit verbundene  Nutzungszeitkonflikte. Außerdem wird zum Teil nachlässig mit überlassenen Räumen umgegangen. Mit der im Entwurf vorliegenden Satzung sollten nun keineswegs Einnahmen für die Gemeinde aktiviert werden, wenngleich dies wohl kaum unbillig wäre. Immerhin haben die meisten unserer Nachbargemeinden solche Hallennutzungsgebühren (Bernau, Wandlitz, Werneuchen u. a).
Es sollte zweierlei erreicht werden:
Zum einen eine gewisse Steuerungsmöglichkeit, wobei Nutzungen in Verbindung mit Kinder- und Jugendarbeit begünstigt werden sollen gegenüber denen des Erwachsenensports und zweitens eine buchungstechnische Ausweisung der tatsächlichen Höhe der Sportförderung, denn es ist ja sicher unbestritten, dass die kostenfreie Hallenüberlassung ein Fördertatbestand ist.
Dass es nicht um Einnahmenerzielung geht, sehen Sie daran, dass alle Einnahmen durch Hallennutzung einerseits, durch Ausgaben in Form von Zuschüssen andererseits gegen gerechnet sind. Es ist quasi „linke Tasche, rechte Tasche“, ein Geldkreislauf.
Zum anderen ist es aber auch eine Frage von Haushaltsklarheit und Haushaltswahrheit, diese Kosten (bzw. Zuschüsse) auch im Haushalt darzustellen. Die neue Buchführung Doppik und auch die Gemeindehaushaltsordnung verpflichtet die Gemeinden hierzu.
Im Ergebnis der Umsetzung dieser Satzung hätten allerdings die Vereine erheblich mehr Verwaltungsaufwand. Noch viel mehr Aufwand würde die Verwaltung selbst haben, denn es müssten eine Vielzahl von Bescheiden erlassen und sämtliche Zahlungsvorgänge ausgelöst und überwacht werden, ohne dass im Ergebnis Mehreinnahmen zu verzeichnen wären. Eine Ausnahme stellen hierbei lediglich gewerbliche Angebote in unseren Sporthallen dar. Anders als beim Vereinssport, ist bei diesen entgeltpflichtigen Angeboten nun wirklich nicht einzusehen, warum gewerbliche Sportangebote in kostenlos bereitgestellten Hallen stattfinden sollen. Bei der Vorstellung des Satzungsentwurfs am 11.11. 2008 beim Sportlerstammtisch mit dem KSB und in vielen Gesprächen in den letzten Tagen kam ich zu der Einschätzung, dass der mit der inhaltlichen Umsetzung der Satzung verbundene Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Das trifft übrigens auf viele Aspekte der Doppik (doppelte Buchführung) zu. Die Gemeinden werden durch diese Landesgesetzgebung zu quasi unternehmensgleicher Buchführung verpflichtet. Dabei wird verkannt, dass Gemeinden eben nicht Unternehmen sind und auch nicht so wirtschaften.
Sowohl die Verwaltung selbst als auch die Verantwortlichen in den Vereinen würden jedenfalls mit erheblich mehr Bürokratie belastet werden. Die Meldung der letzten Woche, dass Brandenburg beim Engagement Ehrenamtlicher eher am unteren Ende der bundesweiten Skala rangiert, war ein weiterer Aspekt für meine Entscheidung. Speziell diejenigen, die als Übungsleiter, Schatzmeister, Vorstandsmitglieder etc. mehr als andere Verantwortung übernehmen, sollen nicht noch zusätzlich belastet werden. Kurzum, bei einer „Gesetzeskostenfolgenabschätzung“ würde die Satzung wohl durchfallen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass die Gemeindevertretung wild entschlossen ist, die Satzung in Kraft zu setzen. Ich habe mich daher entschlossen, die Satzung zunächst ersatzlos zurückzuziehen. Eine Anhörung der Sportvereine ist überflüssig, weil das Ergebnis absolut vorhersehbar ist. Die Arbeit kann man sich und anderen also ersparen.
Wir werden also bis auf weiteres so verfahren wie bisher. Bei Einführung der Doppik wird darüber zu befinden sein, ob man durch interne Verrechnung zu einem gesetzeskonformen Verfahren kommt. Die Verwaltung wird die Wünsche nach Hallen- und Gebäudenutzung nach Gesichtspunkten bearbeiten, die immer
- einen Erstzugriff des Schulsports sichern, - sodann Zugriff zuerst für Panketaler Vereine, die Kinder- und Jugendsport anbieten, - alsdann für externe Vereine, die auch Panketaler Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit des Sporttreibens ermöglichen und - zuletzt dem Erwachsenensport der Panketaler Vereine.
Sportliche Angebote, für die Teilnehmergebühren zu entrichten sind, können nur gegen Entgelt bewilligt werden. Für Veranstaltungen in Räumen der Gemeinde, für die Eintrittsgelder erhoben werden – die also eine gewerbliche Ausrichtung haben -, wird in der Regel keine kostenlose Überlassung mehr erfolgen.
 
Rainer Fornell, Bürgermeister, 9.12.2008


 Meinen  Bericht zur 60. Gemeindevertretersitzung vom 22. September 2008
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Meinen Bericht zur 52. Gemeindevertretersitzung vom 17. Dezember 2007
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Meinen Bericht zur 50. Gemeindevertretersitzung vom 19. November 2007
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Meinen Bericht zur 49. Gemeindevertretersitzung vom 29. Oktober 2007
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Meinen Bericht zur 48. Gemeindevertretersitzung vom 24. September 2007
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Meinen Bericht zur 47. Gemeindevertretersitzung vom 27. August 2007
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Meinen Bericht zur 41. Gemeindevertretersitzung vom 22. Januar 2007
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Neujahrsempfang der Gemeinde Panketal – 26. Januar 2007
Aula der Grundschule Schwanebeck
Man verliert die meiste Zeit damit, dass man Zeit gewinnen will (John Steinbeck)
Sehr geehrte Damen und Herren,
statt der zu solchen Anlässen üblichen halbstündigen Rede, möchte ich Ihnen heute ein kleines Kulturprogramm der Orchester Musico Al Dente und Balg Band Barnim der Musikschule Fröhlich anbieten. Das ca. 75-minütige Programm unter dem Motto „von My Fair Lady bis Phantom der Oper“ wird Sie sicher gut unterhalten und alles Wesentliche, was in Rückschau und Vorschau zur Gemeinde Panketal zu sagen ist, habe ich Ihnen aufgeschrieben. Ich habe mich zu dieser Variante entschieden, weil die Neujahrsempfänge inzwischen fast so etwas wie Bilanzpressekonferenzen sind und sich die meisten Gäste erstens bereits bei mehren Empfängen gesehen haben und zweitens die Zahlen und Fakten solcher Reden sowieso kaum erinnert werden. Gerade darauf kommt es aber an. Da die Rede sowieso aufgeschrieben wird, kann man es also gleich beim Aufschreiben belassen und es in die Entscheidung des Gastes stellen, ob er sich tiefgründiger, oberflächlicher oder gar nicht mit dem Thema befassen möchte. Sie haben die Wahl. Dieser Neujahrsempfang wird übrigens in guter Tradition von der Sparkasse Barnim unterstützt, wofür ich mich recht herzlich bei deren Direktor, Herrn Josef Keil, bedanke.
Mit einem Spaziergang durch die Welt der Musicals werden Sie sich aber nun befassen dürfen und dabei wünsche ich Ihnen viel Spaß. Begrüßen Sie mit mir die Musiker der Akkordeonorchester Balg Band Barnim und Musico Al Dente.
Im Anschluss an das Programm ist das kalte Buffet eröffnet. Ich möchte nicht versäumen, mich bei den Köchinnen der Panketaler Kitas für die Zubereitung herzlich zu bedanken. Während in den letzten Jahren immer Panketaler Gastwirte für das leibliche Wohl gesorgt haben, wollten wir Ihnen in diesem Jahr die Leistungsfähigkeit unserer Panketaler Kitas demonstrieren. In drei der sechs kommunalen Einrichtungen der Gemeinde, in denen insgesamt 1022 Kinder betreut werden, wird nämlich noch selbst gekocht und nicht aufgewärmt. Auch das ist ein Qualitätsmerkmal. Wie gut man dort Essen zubereiten kann, davon können Sie sich jetzt überzeugen. Der selbstkostenpflichtige Getränkeausschank  wird vom 630 Mitglieder zählenden, 82 Jahre  bestehenden Sportverein SG Einheit Zepernick  e.V. bestritten.
Das Jahr 2006 war ein ereignisreiches in der Gemeinde Panketal. Einen Querschnitt der Ereignisse – ohne Würdigung ihrer jeweiligen Bedeutung – finden Sie in der 16-seitigen Jahresrückblicksbroschüren „Unser Panketal 2006“, die Ihnen mit diesem Text überreicht wurde. Erinnert wird beispielsweise an 100 Jahre Hobrechtsfelde, den Besuch des griechischen Chios Chores in Zepernick, die Entwicklung beim Robert-Koch-Park, die Debatte zu den Leitlinien der Ortsentwicklung, die Einweihung des Hochseilklettergartens und die erste Saison des Open Air Kinos, die Einweihung des neuen Feuerwehrgebäudes sowie die erste Panketaler Schlendermeile. Aber auch zum Thema Spielplätze, Kitaverwaltung, Abwasserzweckverband und Straßenbau finden Sie Beiträge. Viele der Themen sind nur von kommunaler Bedeutung. Damit sind sie aber keineswegs von minderer Bedeutung. Leben und Geschichte vollzieht sich für die meisten Menschen eben nicht nur in den Linien der großen Welt-, Bundes- oder Landespolitik, sondern in ganz gewöhnlichen alltäglichen Ereignissen vor Ihrer Haustür. Das ist trotz Globalisierung und gewachsener Mobilität  immer noch so. Es hat auch damit zu tun, dass Kommunalpolitik am Menschen und den Problemen dran ist und erreichbar bleibt und dass die Bürger nicht zu Unrecht das Gefühl haben, hier auch Einfluss nehmen zu können. Natürlich gilt aber auch auf dem Feld der Kommunalpolitik die Aussage: „Wer sich nicht bewegt, wird bewegt.“ Und damit sich im eigenen Umfeld Dinge bewegen, braucht es viele engagierte Bürger, die sie bewegen. Ihnen – den ehrenamtlichen in Vereinen, Parteien, Kirchen und wo auch immer, sei hier Dank gesagt.
2006 beging Panketal das 100-jährige Bestehen des Ortsteils Hobrechtsfelde, wo sich in den letzten zwei Jahren Sichtbares tat. Eine Kita entstand dort, der inzwischen 3,8 km. lange, mit Mitteln des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts zu 75 % kofinanzierte Rad- und Skaterweg ist fertig gestellt. Der Hochseilklettergarten und das Open Air Kino hat seine erste Saison erfolgreich absolviert, es gründete sich eine Wohnungsbaugenossenschaft, die den Kauf der Immobilien von der GESO Bau zum Ziel hat. Aber auch unsere Partner, der Naturpark Barnim, die Berliner Forsten und die BSGM bringen Hobrechtsfelde voran. Es passiert dort etwas und es lohnt ein Ausflug dorthin.
Ein anderes Jubiläum steht dieses Jahr an. Der Ortsteil Schwanebeck begeht sein 750-jähriges Gründungsjubiläum. Hierzu wird eine Vielzahl von Veranstaltungen stattfinden. Den Höhepunkt bildet das Gemeindefest, welches vom 8.-10. September im Dorf Schwanebeck stattfindet. Es wird einen historischen Umzug, Ausstellungen und Konzerte geben und es wird eine Festschrift erscheinen. Es gibt ein Festkomitee, welches bereits mehrere Monate intensiv arbeitet. Ich möchte alle Panketaler – speziell die Vereine, die Schulen, die Kirchen, aber auch die Firmen an dieser Stelle aufrufen, sich aktiv in die Festveranstaltungen einzubringen. In Abwandlung des Henry Miller Zitates „Leben ist das, was wir daraus machen“ könnte man sagen, das Jubiläum wird so gut, wie wir es vorbereiten. Es liegt in unserer Hand, es zu etwas Besonderem zu machen. Informieren Sie sich auf der Internetseite der Gemeinde Panketal unter „Tourismus >> 750 Jahre“.
Ein Dauerbrenner ist der Straßenbau in Panketal. Wenngleich wir mit ca. 50 km nach wie vor viel zu viele unbefestigte Sand- und in der gegenwärtigen Jahreszeit Schlammstraßen haben,  ist im letzten Jahr manche Straße ausgebaut worden. Insgesamt waren es 3,5 km Straße und 3,2 km Radwege, die neu gebaut wurden. Dafür wurden insgesamt 3,6 Mio. Euro investiert.  Nachhaltig verbessert haben sich damit die Straßenverhältnisse in der Fontanestraße, Robert-Koch-Straße, Schwarzwälder Straße, Alemannenstraße, Lindenberger Straße und Neckarstraße. Die Ilsenburger Straße wurde im „Mix in Place“ Verfahren grundhaft saniert. Radwege wurden an der Hobrechtsfelder Dorfstraße und der Schwanebecker Chaussee gebaut. Das Thema Erhaltung und Erneuerung von Straßenbäumen kommt beim Straßenausbau keineswegs zu kurz. Allein im November und Dezember wurden 161 hochwertige Ersatzpflanzungen durch die Gemeinde vorgenommen. Weitere 44 Bäume wurden an der Hobrechtsfelder Dorfstraße gepflanzt, ca. 30 an der Buchenallee. Erhaltung und Schutz des Baumbestandes ist ein wichtiges Thema, was aber ohne ideologische Blockaden angegangen werden muss. Bäume haben wie Menschen, einen natürlichen Lebenszyklus. Fällungen und Neupflanzungen sind ein ganz natürlicher Vorgang, wie Leben und Tod. Panketal ist und bleibt damit vom Ortsbild her grüne Gemeinde mit hohem Wohnwert.
In diesem Jahr werden die Straßenbauaktivitäten fortgesetzt. Es werden wiederum ca. 3,8 Millionen Euro in den Straßenbau einschließlich Straßenbeleuchtung investiert. Das ist mehr als die Hälfe des ca. 6,1 Mio. Euro umfassenden Vermögenshaushaltes der Gemeinde.  Die Schönower Straße wird dieses Jahr bis zur Panke weiter ausgebaut. Baufertigstellung soll im Juli sein. Teilabschnitte der Bebelstraße (310 Meter) und der Menzelstraße (90 Meter) werden ausgebaut. Größtes Projekt aber wird der komplette Ausbau des Alleenviertels in Röntgental sein. Damit sollen erstmals acht Anliegerstraßen (Gesamtlänge ca. 2,5 Km) eines Wohngebietes im Komplex ausgebaut werden. Der Baubeginn ist für September 2007 vorgesehen.  Nicht zufriedenstellend ist der mangelnde Fortschritt beim Ausbau der Bernauer Straße (L 314). Hier hoffen wir auf die Zusagen des Landesbetriebes Straßenwesen sowie des Landrates, die Sache voranzubringen und 2007 zumindest einen Baubeginn zu erleben. Die Verkehrssicherheit, speziell für Fußgänger und Radfahrer an dieser stark befahrenen Straße ist gänzlich unakzeptabel.
Aber nicht nur in den Straßenbau investiert die Gemeinde kräftig. Auch im Hochbau wurden und werden erhebliche Mittel bereitgestellt. Die neue Feuerwehr in Zepernick war 2006 mit ca. 1,1 Mio. € das herausragende Hochbauvorhaben. Wer diesen Standort jetzt betrachtet und bedenkt, wie es dort noch vor zwei Jahren mit dem ruinösen Dransehaus und der Brandruine des Kinos „Capitol“ aussah wird die Entwicklung – auch städtebaulich sicherlich anerkennen müssen. Der Platz zwischen Feuerwehr, „Alter Schmiede“ und Kirche ist aber noch unfertig. Der Architekturwettbewerb für diese Fläche gab uns interessante Anregungen für zukünftige Entwicklungen. Nicht nebenbei, sondern als Hauptzweck erhielten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Zepernick nach Jahrzehnten in Provisorien erstmals ein eigenständiges, neues und funktionales Gebäude.  Die Hochbauvorhaben des Jahres 2007 werden wiederum öffentliche und soziale Gebäude betreffen. Festgezurrt und durchfinanziert ist bereits der Mensaneubau am Schulstandort Zepernick. Mit diesem ca. 700 000 € teuren Neubau soll die Essenversorgung für die annähernd 1000 Schüler an diesem Standort grundlegend verbessert und erweitert werden. 1000 Schüler? Das ist kein Schreibfehler, in der Tat werden an diesem Schulstandort in der größten Grundschule Brandenburgs ca. 650 Kinder und in der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe ca. 340 Kinder unterrichtet. Schon das dritte Jahr in Folge startete die Grundschule Zepernick 5-zügig ins Schuljahr 2006/2007. Auch das Schulgebäude der Grundschule wurde 2006 mit einem Finanzvolumen von etwa 480 000 € saniert. Neue Türen und Fenster, neue Beleuchtung und neue Elektroinstallation verbesserten die Lernbedingungen erheblich. Das hier nicht nur die baulichen Verhältnisse recht ordentlich sind, sondern in der Schule auch engagierte Lehrer wirken, zeigte der jüngste Visitationsbericht des Bildungsministeriums, der der Grundschule Zepernick und ihren Schülern und Lehrern deutlich überdurchschnittliche Leistungen bescheinigte. Aber auch am Schulstandort Schwanebeck – hier werden etwa 540 Kinder und Jugendliche unterrichtet - stehen Veränderungen an. Der Schulhof der Grundschule soll umgestaltet werden. Die Sporthalle wird den Anforderungen von Schul- und Vereinssport nicht mehr gerecht. Über die hier erforderlichen Maßnahmen wird 2007/2008 zu reden sein. Es zeigt sich jedenfalls, dass Investitionen in Schulen und Kitas immer gut angelegtes Geld sind. Wer das versäumt, dem bleibt manchmal nur noch die Aufgabe dieser schönen und sinnvollen Aufgabe kommunaler Selbstverwaltung und damit in gewisser Weise der Offenbarungseid.  Über die Schulen informiert auch eine eigens hergestellte 44-seitige Infobroschüre aller fünf Panketaler Schulen. Der Gemeinde als Schulträger und den Schulen selbst ist bewusst, dass man im Standortwettbewerb steht und dass der gute Ruf einer Schule verdient und erkämpft werden muss. Dazu gehört auch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Der aktuelle Schulentwicklungsplan sieht die Existenz aller Panketaler Schulen übrigens als gesichert an.
Als sicher darf auch gelten, dass die Gemeinde Panketal eine neue Kita bekommt. Die sechs kommunalen sowie die drei Kitas in freier Trägerschaft decken den Bedarf nicht mehr. Über den Träger und den Standort der Kita besteht gegenwärtig zwar noch keine abschließende Klarheit, ich habe aber keinen Zweifel, dass wir diese Klarheit in den nächsten Monaten bekommen und noch in 2007 die Bauarbeiten beginnen können. Die Gemeinde Panketal stellt sich dieser Verantwortung, obwohl uns gegen unseren Willen die Zuständigkeit gemäß Kitagesetz vom Landkreis Barnim entzogen wurde. Auch hier ist ein Kernbereich kommunaler Selbstverwaltung in Gefahr. Wir wissen, dass qualitativ hochwertige Kitas in ausreichender Zahl ein wichtiger Standortfaktor sind. Daran wird sich auch nichts ändern, weil die Gemeinde selbstverständlich Träger ihrer Kitas bleibt. Kinder findet man zahlreich in unserem Ort und so hat die Gemeinde nicht nur viel Geld in ihre Schulen und Kitas gesteckt, sondern speziell im letzten Jahr auch in Spielplätze.  Die Spielplätze am Genfer Platz und an der „Deutschen Eiche“ wurden für ca. 50 000 € komplett neu gestaltet. Und in diesem Jahr wird es mindestens im Robert-Koch-Park und am Pfingstberg weitergehen.
Übrigens bewältigt die Gemeinde Panketal diese Investitionen ohne neue Kreditaufnahmen. Die bestehenden Kredite werden seit Jahren kontinuierlich getilgt. Gegenwärtig hat die Gemeinde Kreditverbindlichkeiten von ca. 5,3 Mio €. Das entspricht 286 € pro Einwohner. Dem stehen Rücklagen von etwa 3,3 Mio € gegenüber. Diese günstige wirtschaftliche Lage verdanken wir einigen Umständen, die nur bedingt unser eigener Verdienst sind. Der anhaltende Einwohnerzuwachs resultiert ganz gewiss in erster Linie aus der Nähe zu Berlin und den optimalen Verkehrsverbindungen in die Hauptstadt. Aber bestimmt auch – und das ist dann doch die eigene Leistung – aus der Qualität der weichen Standortfaktoren, der Wohnqualität die sich eben auch in guten Kitas, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten widerspiegelt. Im Jahr 2006 wird die Einwohnerzahl nach vorsichtigen Schätzungen um ca. 350 Einwohner angewachsen sein (bis 30.9.2006 waren es plus 313). Das ist etwas weniger als in den Vorjahren. Nach einer Veröffentlichung des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik vom Sommer 2006, ist Panketal mit 19,6 % Einwohnerwachstum bis 2030 die am stärksten wachsende Gemeinde des Landkreises Barnim.  Für das Jahr 2030 sind uns ca. 22 000 Einwohner prognostiziert, gegenwärtig sind es ca. 18 936 (Stand Juni 2006). Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre weitgehend stabil bleibt. Das ist umso bedeutsamer, als unsere Investitionen in Kita und Schule damit auch nachhaltig sind. Vielleicht versteht man unter diesem Gesichtspunkt in Eberswalde, warum wir uns so vehement gegen die Zentralisierung von Aufgaben beim Kreis wenden. In vielen Kommunen des Landkreises wird die Zahl der Personen in dieser Altersgruppe um über 40 % sinken. Die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat auch in Panketal Resultate gezeigt. Hatten wir sowieso schon eine sehr niedrige Arbeitslosenquote, so sank die Zahl der Arbeitslosen incl. ALG II-Empfängen von 784 im Dezember 2005 auf 688 im Dezember 2006. Natürlich wissen wir, dass diese Arbeitsplätze nicht in Panketal entstanden sind. Zwar haben wir über 1500 registrierte Selbstständige und Freiberufler, aber die Masse der berufstätigen Bevölkerung sind abhängig Beschäftigte und deren Arbeitsplätze sind in Berlin und nicht in Panketal. Unabhängig davon ist eine hohe Beschäftigungsquote natürlich immer von Vorteil – nicht nur weil die Gemeinde 15 % der Einkommenssteuer – das sind bei uns ca. 2,4 Mio. € - erhält. Menschen in gesicherter Existenz haben zwar mitunter wenig Zeit, sie sind aber häufig dennoch gesellschaftlich aktiv und engagiert und das ist ebenfalls von Vorteil für ein Gemeinwesen.
 
Die anderen Einnahmequellen der Gemeinde haben folgenden Umfang:

Grundsteuer A (landwirtschaftl. Nutzflächen) 6.000 €
Grundsteuer B (Wohngrundstücke)  1.317.000 €
Gewerbesteuer (ca. 1600 Gewerbetreibende)  550.000 €
Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer  2 400.000 €
Familienleistungsausgleich (Landeszuweisung) 1 026 417 €
Schullastenausgleich (Landeszuweisung) 397.400 €
Zuweisung übertragene Aufgaben 340.960 €
Anteil an Umsatzsteuer 145.000 €
Zweitwohnungssteuer 52.500 €
Hundesteuer  88.000 €
Vergnügungssteuer (z.B. Spielautomaten etc.) 3.000 €
Schlüsselzuweisungen des Landes 6 403 631 €
investive Schlüsselzuweisungen 1 857 733 €
Konzessionsabgabe Gas (EWE) 38.000 €
Konzessionsabgabe Strom  (e-dis/e-on) 376 000 €
Zinseinnahmen aus Geldanlagen 160 000 €

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Haushaltslage der Gemeinde Panketal gut ist. Der Gesamthaushalt des Jahres 2007 beläuft sich auf ca. 23,8 Mio €, davon rund 6,1 Mio € Vermögenshaushalt, also Investitionsvolumen. Wir haben einen ausgeglichenen Haushalt. Die Schulden sind verhältnismäßig niedrig und werden kontinuierlich abgebaut, Kreditaufnahmen sind nicht erforderlich und dennoch kann die Gemeinde im beträchtlichen Umfang investieren. Der größte Teil der Einnahmen besteht jedoch aus Zuweisungen des Landes und nicht aus eigenem Steueraufkommen. Darin liegt für die Zukunft ein Risiko. Die Investitionen werden vorrangig im Bereich Straßenbau und in die Verbesserung der Essensversorgung am Schulstandort Zepernick fließen.
Neue Wege wird die Gemeinde Panketal ab diesem Jahr mit dem Eigenbetrieb Kommunalservice Panketal beschreiten. Die Gemeinde ist Rechtsnachfolger des durch den Austritt Bernaus aufgelösten Abwasserzweckverbandes Panketal und erledigt die Aufgabe der Abwasserentsorgung seit dem 1. Januar mittels des Eigenbetriebes. Das Personal wurde komplett von Panketal übernommen. Es ist eine Aufgabe der nächsten Jahre den Eigenbetrieb so auszurichten und zu integrieren, dass sich Synergieeffekte bei der Aufgabenerfüllung ergeben. Das schließt die Gewinnung neuer Geschäftsfelder ein.  Der Wirtschaftsplan für die Jahre bis 2009 sieht Investitionen im Gesamtvolumen von ca. 3 Mill. Euro vor. Damit wird dann das Gebiet der Gemeinde Panketal dann weitestgehend erschlossen sein. Im Jahr 2007 werden ca. 93 % der Einwohner an das Abwassernetz angeschlossen sein. Die Mengen- und Grundgebühr bleibt mit 3,10 € pro m³ und 5,11 € je Monat konstant. Ziel muss sein, die Gebührenhöhe stabil zu halten und zügig die Resterschließung voranzutreiben.
Sehr geehrte Damen und Herren, gestatten Sie mir zum Abschluss, Ihnen für die gute Zusammenarbeit des letzten Jahres zu danken. Wir haben zwar häufig auch Konflikte miteinander auszutragen, aber das ist meines Erachtens ein ganz normaler Vorgang der Interessenwahrnehmung und der Verteidigung eigener Positionen. Verglichen mit vielen anderen Regionen der Welt gelingt uns dies insgesamt sehr zivilisiert und geordnet. Die Ereignisse in vielen Ländern dieser Erde – auch in Europa – zeigen, dass dies nicht automatisch und ganz selbstverständlich ist. Es ist vielmehr ein hohes Gut, was dank Aufklärung, Vernunft, Demokratie, Toleranz und einer stabilen Rechtsordnung inzwischen bei uns eingeübt ist. Bei allem berechtigten Ärger über dieses oder jenes Problem, sollten wir immer das Augenmaß behalten, unsere Probleme richtig einzuordnen. Dabei wird man meist feststellen, dass es uns doch ziemlich gut geht.  Das dass so bleibt und wir zugleich Solidarität, Demut und Mitgefühl zeigen und leben können, wünsche ich uns im neuen Jahr.

Rainer Fornell,
Bürgermeister, 26. Januar 2007


Neujahrsgrüße 2007
Alles Leben steht unter dem Pradox, dass wenn es beim Alten bleiben soll, es nicht beim Alten bleiben darf. (Franz von Baader, 1765-1841 Theologe und Philosoph).

Sehr geehrte Panketaler,
für den Jahreswechsel 2006/2007 wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen erholsame Tage, Frieden und Zufriedenheit. Mögen sich Ihre Wünsche für das kommende Jahr erfüllen.
Üblicherweise hält man zum Jahreswechsel inne, schaut zurück und nach vorn und bestimmt seinen Standort. Was hat man erreicht, was noch nicht, was nimmt man sich für das kommende Jahr vor. Man plant Anschaffungen und Urlaube. Man nimmt sich vor, das eigene Leben zu ändern, zum Beispiel mehr Sport zu treiben, mit dem Rauchen aufzuhören oder abzunehmen. Man setzt sich Ziele, z.B. einen bestimmten Bildungsabschluss zu erreichen, sich beruflich zu verändern oder endlich den Garten oder das Haus umzugestalten. Egal, womit man sich gedanklich und dann auch tatsächlich beschäftigt, es ist wichtig innezuhalten und woher und wohin zu bestimmen. Das alles sind sehr persönliche und individuelle Betrachtungen. Was aber ist für eine Gemeinde – für die ich hier spreche - das Besondere an einem Jahreswechsel?
Inzwischen ist unser Dorf kein Dorf mehr. Es ziehen weiterhin viele Menschen nach Panketal - mittlerweile sind es ca. 18 700 Bürger, die in Panketal leben. Wir wohnen dabei auf relativ kleiner Fläche. Panketal ist nur ca. 25 km² groß. Die Einwohnerdichte ist demzufolge hoch. Damit verändert sich das Zusammenleben. Es wird hektischer und konfliktreicher. Die Strukturen eines über Jahrzehnte und Jahrhunderte historisch gewachsenen Ortes verändern sich rasant und nicht immer vorteilhaft. Freiflächen werden bebaut und verbaut, der Straßenverkehr nimmt zu und manches von der Qualität, die mal den Ausschlag gab, sich hier anzusiedeln, geht verloren. Wachstum ist wie so oft Fluch und Segen zugleich. Viele schätzen die Lebensqualität im Ort und leben gern hier. Und in der Tat lebt man ja auch ganz gut in Panketal. Ein Blick ins benachbarte Berlin macht die Unterschiede deutlich. Dennoch ist nicht alles in unserem Lebensumfeld zufriedenstellend. Auf Grund der nicht geringen Zahl von Beschwerden kann ich dies ganz gut beurteilen. Ich weiß daher, wo uns der „Schuh drückt“. Und die Gemeindevertreter, die selbstverständlich auch Bürger dieser Gemeinde sind, wissen es auch. Sie haben gemeinsam mit den Bürgern und mit der Verwaltung ein Interesse daran, die Lebensqualität im Ort zu sichern und zu verbessern. Wie das geschieht, können Sie zum Beispiel in dem Artikel „Haushalt 2007“ in dieser Ausgabe des Panketalboten lesen.  Was zu Unmut und Ärger führt, ist oftmals kein unabänderlicher Zustand, sondern vielmehr das Ergebnis konkreten Verhaltens untereinander. Es sind keine böswilligen Fremdlinge, die uns in unserer Ruhe stören, sondern meist Nachbarn und Bürger dieser Gemeinde. Vielfach hört und erlebt man, wie sauber und gepflegt Orte in Süddeutschland sind. Nun mag das nicht jedermanns Ideal entsprechen, aber Hundehaufen im Grünstreifen, beschmierte Fassaden und Straßenlaternen, herumliegender Abfall, nicht von Schnee beräumte Gehwege, zu schnell fahrende Verkehrsteilnehmer, unstatthaftes Benutzen von Motorgartengeräten zur Unzeit, Geruchs- und Qualmbelästigung durch Verbrennen, Müllablagerungen an Containerstellplätzen  etc., dürften nur den wenigsten als anzustrebendes Ideal erscheinen. Es sind diese kleinen „Vergehen“, die dem Verursacher im Einzelfall entschuldbar und hinnehmbar erscheinen, dem betroffenen Nachbarn aber massiv ärgern. Ich stelle immer wieder fest, dass wir Menschen dazu neigen, nur die Regel- und Normverletzungen der anderen überdeutlich wahrzunehmen, bei den eigenen aber sehr großzügig zu sein. Dann wird schnell die Forderung erhoben, der Staat (das Ordnungsamt, die Polizei) möge mit aller Schärfe und Konsequenz gegen die (immer die anderen) Störer vorgehen. Dabei wird allerdings oft (unbewusst ?) ausgeblendet, dass man selbst auch nicht immer ganz korrekt bei der Einhaltung der Regeln und Normen ist. Ich denke, das ist menschlich und manchmal auch irgendwie entschuldbar. Damit ist keine Aufforderung zur grenzenlosen Toleranz verbunden. Hilfreich ist in solchen Fällen vielmehr ein Selbsttest. Wäre man selbst bereit, die Lärmbelästigung zu ertragen, das zu schnelle Autofahren, den illegal abgelegten Müll, den Hundehaufen vor dem eigenen Zaun, die beschmierte Hauswand, den verdreckten Containerplatz in Wohnortnähe, die lärmende Party bis früh um Vier? Ist, was man für sich selbst an „Freiraum“ beansprucht, auch hinnehmbar wenn es jeder tut?  In den meisten Fällen lautet die Antwort nein. Es wäre also sehr sinnvoll, sich selbst so zu verhalten, wie man es von anderen erwartet. Das reduziert die Konflikte schon erheblich. Ich weiß, dass die meisten Bürger ihr Verhalten nach diesem Grundsatz ausrichten. Manchmal ist man nachlässig oder gedankenlos und es hilft wirklich, schon ganz freundlich an die „Spielregeln“ erinnert zu werden. Dieses „Erinnern“ muss auch nicht sofort mit der staatlichen Schärfe von Sanktionen erfolgen. Hilfreicher ist bewusstes Einsehen der Sinnhaftigkeit rücksichtsvollen Verhaltens.  Das ganze dichte Netz von Normen, Standards, Verordnungen, Satzungen und Gesetzen hat ja nicht mehr und nicht weniger zum Ziel, als Gerechtigkeit herzustellen. Übrigens ist es zum geringsten Teil „behördliche Lust“ am Überregulieren. Viel öfter sind es konkrete Intressen- und Berufsgruppen, die uns Standards, Regelungen und Verordnungen durch geschickte Lobbyarbeit aufzwingen. Die Welt ist heute allerdings so komplex und schwierig, dass man mit den zehn Geboten nicht mehr auskommt. Dennoch sind diese Gebote in gewisser Weise Quelle unserer Rechtsordnung. Die Religion hatte damals einen sehr viel stärkeren Einfluss auf das menschliche Zusammenleben und so erfüllte die Kirche in gewisser Weise eine staatlich – ordnende Funktion als „Gesetzgeber“. Wir werden nicht erleben, dass die heutigen Gesetze die Klarheit und Kürze der zehn Gebote erreichen, dass geht auch gar nicht. Schön wäre aber schon, wenn sich jeder Gedanken darüber machen würde, was denn eigentlich der Sinn und Zweck von Regeln, Normen und Gesetzen ist. Wenn man das erkannt hat, fällt es auch viel leichter, sie einzuhalten.
Sehr geehrte Panketaler, mit diesem kleinen Exkurs ins Alltagsleben unserer Gemeinde wollte ich einen Denk- und Diskussionsanstoß geben und für das Thema des guten nachbarschaftlichen Zusammenlebens sensibilisieren.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen einen besinnlichen Jahreswechsel sowie Kraft und Glück im neuen Jahr. Unter Bezug auf das oben Ausgeführte, wünsche ich Ihnen aber auch ein gutnachbarschaftliches Miteinander – ein nicht gering zu schätzendes Stück Lebensqualität.

Rainer Fornell, 22.12.2006


Meinen Bericht zur 40. Gemeindevertretersitzung vom 18. Dezember 2006
finden Sie hier:
Bericht BM

Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 39. Gemeindevertretersitzung vom 20. November 2006
finden Sie hier:
Bericht BM

Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 38. Gemeindevertretersitzung vom 23. Oktober 2006
finden Sie hier:
Bericht BM

Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 37. Gemeindevertretersitzung vom 25. September 2006
finden Sie hier:
Bericht BM

Rainer Fornelll, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 36. Gemeindevertretersitzung vom 28. August 2006
finden Sie hier:
Bericht BM

Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 35. Gemeindevertretersitzung vom 26. Juni 2006
finden Sie hier:
Bericht BM

Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 33. Gemeindevertretersitzung vom 24. April 2006
finden Sie hier:
Bericht BM

Rainer Fornell, Bürgermeister


Meinen Bericht zur 32. Gemeindevertretersitzung vom 20. März 2006
finden Sie hier:
Bericht BM

Rainer Fornell, Bürgermeister


Begrüßungsrede des Bürgermeisters zum Neujahrsempfang der Gemeinde Panketal am 28.1.2005

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße Sie recht herzlich zum Neujahrsempfang der Gemeinde Panketal. Ich freue mich besonders, den Landrat des LK Barnim, Herrn Ihrke, den Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, Herrn Dellmann, die Bundestagsabgeordnete Frau Bierwirth, den Fraktionsvorsitzenden der CDU Landtagsfraktion, Herrn Lunacek, die Fraktionsvorsitzende der PDS Landtagsfraktion, Frau Dr. Enkelmann, die Kollegen Bürgermeister aus Bernau, Herrn Handke, und aus Ahrensfelde, Herrn Gehrke, sowie den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Barnim, Herrn Keil, zu begrüßen, dem ich zugleich an dieser Stelle für die finanzielle Unterstützung des heutigen Abends danke.
Bedanken möchte ich mich auch bei der Gärtnerei Ewald, die den Blumenschmuck gesponsert hat. Herzlicher Dank gilt auch den Mitarbeitern, die an der Vorbereitung des Neujahrsempfangs aktiv beteiligt waren.
Genauso herzlich möchte ich Unternehmer, Vereinsvorsitzende, Gemeindevertreter und Ortsbeiräte sowie die Mitarbeiter der Gemeinde Panketal begrüßen. Erstmals sind auch die Mitarbeiterinnen der Kita-Einrichtungen eingeladen, die immerhin deutlich mehr als die Hälfte des 150-köpfigen Personenalbestands der Gemeinde Panketal stellen.

Meine Damen und Herren, ich hatte in den zurückliegenden Tagen die Gelegenheit, mehrere Neujahrsempfänge zu besuchen. Der heutige wird sich von diesen in einigen Details unterscheiden. Erstens mute ich Ihnen zu, Ihre Speisen und Getränke selbst zu bezahlen, und denke, dass dies keine unbilligen Härtefälle verursachen wird, zumal wir mit den Gastwirten sozial verträgliche Preise vereinbart haben. Das Catering für den heutigen Abend wird von den Panketaler Restaurants „Zepernicker Hof" und „Don Giovanni" bestritten. Zweitens wird der heutige Neujahrsempfang keine Bilanzpressekonferenz des „Unternehmens Panketal" sein, sondern es wird ab ca. 20:30 Uhr die Band Legatos zum Tanz aufspielen. Damit wir die nötige Inspiration erhalten, werden zuvor zwei Tanzpaare von „Marinas Tanzstudio" zeigen, wie schön Tanzen sein kann (wenn man es kann). Man kann sich wohl auch gleich zum nächsten Tanzkurs anmelden. Im Laufe des Abends werden wir uns von „Mohrbos Zauberbühne" verzaubern lassen und zuvor werden wiederum Ortsschilder, Straßennamensschilder und zwei Bilder für einen guten Zweck versteigert. Darüber hinaus haben, wie im Vorjahr, Panketaler Unternehmen die Gelegenheit genutzt, um sich hier im Haus vorzustellen und ihr Leistungsprofil zu zeigen. Trotz dieser Besonderheiten im Detail, ist ein Neujahrsempfang natürlich auch Rückschau und Ausblick und bietet die Gelegenheit, in verdichteter Form wesentliche Informationen zu vermitteln. Da erfahrungsgemäß von solchen Zahlenkolonnen nicht viel in Erinnerung bleibt, will ich mich hier bewusst beschränken. Ein wichtiges Indiz für die Attraktivität einer Gemeinde ist ihre Einwohnerentwicklung. Mit Stand vom 31.12.2004 lebten in Panketal 18.195 Menschen. 10 Jahre zuvor waren es in Zepernick und Schwanebeck noch 10.713, mithin ein Zuwachs von durchschnittlich 750 Bürgern pro Jahr. Panketal ist nach Eberswalde, Bernau und Wandlitz damit heute die viertgrößte Kommune im Barnim.

Trotz vielfältiger Beschwerden, Petitionen und z.T. sehr kontroverser Debatten z.B. zum Robert Koch Park oder zum Straßenbau lebt es sich in Panketal offenbar doch gut, wie diese Abstimmung mit dem Umzugswagen zeigt. Die MOZ berichtete am 04.10.2004, dass Panketal die höchste Hebammendichte pro Einwohner in Brandenburg aufweist. Nun, auch die Hebammen sind Unternehmer und analysieren vor einer Niederlassung zwecks Niederkunft zunächst den „Markt". Und der ist in der Tat interessant. An den Kitas einschließlich Hort wurden zum Jahresende 2004 1.079 Kinder betreut. An den fünf Schulen der Gemeinde wurden 1676 Kinder und Jugendliche unterrichtet. In 2004 wurden an der GS Zepernick 118 Kinder eingeschult. In diesem Jahr werden es voraussichtlich 130 sein. Das bedeutet einen fünfzügigen Jahrgang mit Klassenstärken von rund 25 Schülern. Auch an dieser relativ kleinen Schwanebecker Grundschule, in der wir uns gegenwärtig befinden, werden ca. 60 Kinder in diesem Jahr eingeschult. Diese Entwicklung gäbe es nicht, wenn die Bedingungen nicht gut wären. Natürlich sind auch unsere objektiven Standortfaktoren wie die räumliche Nähe und gute Verkehrsanbindung nach Berlin entscheidend, aber eben auch die Qualität und Vielfalt unserer Kinder-, Schul- Sport- und Freizeiteinrichtungen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich all jenen danken, die in den Kitas, in den Sportvereinen und in den Schulen eine ungemein wichtige Arbeit leisten.

Bemerkenswert ist auch das Baugeschehen. In 2004 wurden in Panketal 283 Baugenehmigungen für 1- und 2-Familienhäuser erteilt. Dies beruht nicht nur auf der Ausweisung neuer Baugebiete und deren Erschließung, sondern auch auf einer Verdichtung im Bestand. Diese Entwicklung ist allerdings nicht unproblematisch. Gegenwärtig beschäftigt sich die Gemeindevertretung mit einer Vielzahl von Fragen, die letztlich die mittelfristige Ortsentwicklung betreffen. Zwar ist hier mit dem FNP ein entscheidender Rahmen vorgegeben, jedoch ist es richtig, zukünftige Entwicklungen gezielt zu steuern. Es geht in Panketal nicht um Wachstum um jeden Preis. Das Boot ist zwar noch nicht voll und wir freuen uns weiterhin über jeden Neubürger, aber es braucht jetzt qualitatives Wachstum, das man sich allerdings auch leisten können muss. Nötig ist ohne Frage eine stetige Weiterentwicklung der Kinder-, Jugend-, Freizeit- und Sportangebote. Auch der Straßenzustand stellt sich weiterhin als Wohlfühldefizit dar. Hier ist in 2004 trotz zweier großer Bauvorhaben mit einem Bauvolumen von je 500.000 Euro, die in diesem Jahr fertig gestellt werden, nicht wirklich viel passiert. Problematisch ist dabei nicht einmal die Frage der Finanzierung, sondern die teilweise sehr langen Abstimmungs- und Meinungsfindungsprozesse. Einen innovativen Ansatz stellt der privat finanzierte Straßenbau dar, der gegenwärtig in der Ganghofer Str. vorbereitet wird. Beim Neujahrsempfang in Wandlitz (9 Ortsteile, 20.000 Einwohner) hörte ich, dass dort in 2004 neun Gemeindevertretersitzungen stattfanden, in der 35.000 Einwohner zählenden Stadt Bernau waren es 10 Stadtverordnetenversammlungen, in Panketal immerhin 16 Gemeindevertretersitzungen. Mit der Verabschiedung einer neuen Geschäftsordnung im Dezember (nach einjähriger vorangegangener Diskussion) und der Verlagerung besonders kontroverser Themen in Arbeitsgruppen wird sich im neuen Jahr sicherlich eine Normalisierung einstellen, ohne dass gleich Demokratiedefizite eintreten.

An dieser Stelle einige Anmerkungen zur Finanzsituation Panketals. Die Gemeindevertretung hat im November einen ausgeglichenen Haushalt für 2005 beschlossen, der rund 21 Mio. Euro umfasst. Für Investitionen werden ca. 5,5 Mio. Euro aufgewendet. Die Schulden der Gemeinde lagen zum Jahresende 2004 bei 6,2 Mio. €, das entspricht 352 € pro Einwohner. Der Landesdurchschnitt liegt bei 705 € in Brandenburg. Entgegen dem Trend werden wir in Panketal in 2005 ca. 700.000 Euro Schulden tilgen. Die Rücklagen der Gemeinde (also das Barvermögen) betrugen zum Jahresende 2004 rund 4 Mio. €. Das entspricht ca. 230 € pro Einwohner.
Interessant ist auch ein Blick auf die Entwicklung der Steuereinnahmen: Beispiel Grundsteuer für Wohngrundstücke. Die Einnahmen belaufen sich auf rund 1,3 Mio. € bei einem seit Jahren stabilen Grundsteuerhebesatz von 350 %. Ausnahmslos alle unsere Nachbarkommunen haben Hebesätze von 400 % und mehr.
Beispiel Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer. Er liegt bei geplant ca. 2 Mio. € und ist damit um ca. 5 % rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Hier schlägt die Steuerentlastung der Bürger natürlich auch auf die Einnahmensituation der Gemeinde durch. Den größten Einnahmeposten bilden weiterhin die Schlüsselzuweisungen von Land und Bund. Diese werden mit ca. 5,2 Mio. € ebenfalls um ca. 5% niedriger als im Vorjahr liegen. Erfreulich ist hingegen die Entwicklung, die das neue Finanzausgleichsgesetz brachte. Erhielt Panketal in 2004 noch rund 350.000 € als so genannte Investpauschale, werden es in 2005 rund 1,5 Mio. € sein, die im Wesentlichen in den Neubau der FFW Zepernick (rund 1 Mio. €), den Umbau und Umzug der Bibliothek in das Rathaus (rund 250.000 €) sowie in die Erneuerung der Sanitär-, Elektro- und Brandschutzinstallationen an den Schulen und Kitas fließen werden (rund 550.000 €).
Bevor ich nun doch in eine Bilanzpressekonferenz abrutsche, möchte ich dieses Thema an dieser Stelle beenden, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Sie eine Vielzahl von Informationen auf der neuen Internetseite www.panketal.de finden. Diese Seite ist am Montag offiziell in Betrieb gegangen und ich lade Sie recht herzlich zum Surfen ein. Die Seite wird um 20.30 Uhr im Raum 30 dem interessierten Publikum vorgestellt. Bedanken möchte ich mich bei Herrn Eising und Frau Folk, die als Geburtshelfer der Internetseite auf die Beine geholfen haben.

Meine Damen und Herren, vor ziemlich genau einem Monat kam es infolge eines Seebebens in Südostasien zu einer Katastrophe, die unendliches Leid und Zerstörung über die Menschen brachte. Auch eine Panketaler Bürgerin wurde Opfer des Seebebens. Viele von Ihnen haben bereits gespendet und die Bereitschaft zur Solidarität und Hilfe hat alles bisher da Gewesene übertroffen. Über 400 Mio. Euro sind allein in Deutschland auf die Konten der großen Hilfsorganisationen geflossen. Der Gedanke von der einen Welt, von der Solidarität, dem Mitgefühl und der Nächstenliebe wurde durch diese Hilfs- und Mitleidensbereitschaft gestärkt. Zugleich wurde deutlich, wie hilf- und machtlos der Mensch angesichts der Naturgewalten ist. Das wahre Leid kann man als ferner Beobachter gar nicht fassen. Wie viel sind 280.000 tote Menschen? Eine solche Zahl ist unvorstellbar. Der komplette Landkreis Barnim hat 172.000 Einwohner. Vorstellbar ist hingegen konkretes Leid: das Kind, das beide Eltern verloren hat, die Mutter, die ihre Kinder verloren hat, der Mann, dessen Frau ertrunken ist. Neben dem menschlichen Leid ist der materielle Schaden riesig groß und meist nicht versichert. Stellen Sie sich vor, Sie kommen heute Abend nach Hause und es ist absolut nichts mehr vorhanden von Ihrem Haus und Grundstück. Sie hätten nur, was Sie jetzt im Moment bei sich tragen. Und dann dürften Sie sich dennoch zu den Glücklichen zählen, Sie hätten überlebt.
Es ist inzwischen ein Ritual, dass bei Neujahrsempfängen und jedem sonstigen sich bietenden Anlass zugunsten der Opfer gesammelt wird. Die großen Spendenorganisationen können das Geld teilweise gar nicht mehr in konkrete Hilfe umsetzen. Weil es solch rituellen Charakter hat und viele sicher auch schon ganz individuell gespendet haben, kommt es zu einer gewissen Ermüdungserscheinung. Zumal es an anderen Stellen der Welt auch viel Leid gibt und Hilfe nötig wäre.

Mich hat die Anregung des Bundeskanzlers überzeugt, dass die Hilfe über den Tag hinaus als konkrete Partnerschaftshilfe zwischen Ländern, Städten und Gemeinden organisiert werden sollte. So wird Hilfe fassbar, man kann sich identifizieren mit dem, dem man hilft, man kennt die konkrete Situation vor Ort, man hat im Idealfall Partner vor Ort, die auch dann noch dort sind, wenn die Karawane der großen Hilfsorganisationen längst weiter gezogen ist und Zeitungen und Fernsehen wieder über die vielen anderen Krisenherde dieser Erde berichten. Deshalb habe ich die Bürger gebeten, Vorschläge für eine solche Partnerschaft zu machen. Die Entscheidung fiel am Montag für den kleinen Ort Baan Nam Kem auf der thailändischen Insel Phuket. In dem Ort lebt seit über 30 Jahren der deutsche Tauchlehrer Klaus Orlik. Er hat die Katastrophe überlebt und wurde fast zwangsläufig zu einem Rettungs- und Wiederaufbaukoordinator. Er organisiert für den Ort, der über die Hälfte seiner ehemals 6.000 Einwohner verloren hat, mit vielen ausländischen Helfern z.B. die Neuanschaffung von Fischerbooten, die Beschaffung von Netzen und Motoren, die Vermittlung und Betreuung von Waisenkindern, die technische Aufbauhilfe für die Schulen und vieles andere mehr. Er hat mir seit dem 6.1.05 regelmäßig Lageberichte aus dem Ort geschickt und zugleich ein unter notarieller Aufsicht stehendes Spendenkonto in Deutschland eingerichtet. Den konkreten Schriftwechsel und die Lageberichte habe ich ins Internet gestellt und die Texte sind auch hier am Eingang ausgelegt.

In der Sitzung am Montag haben die Gemeindevertreter trotz rechtlicher Bedenken einstimmig beschlossen, die Spenden, die heute Abend gesammelt werden, mit einem gleich hohen Betrag aus dem Verwaltungshaushalt der Gemeinde aufzustocken. Jeder Euro, den Sie also heute Abend spenden, wird sich verdoppeln. Die Spenden und der Zuschuss werden für Ausbildungspatenschaften für Waisenkinder in Baan Nam Kem verwendet. Sie können sich im Internet ganz konkret zu dem Projekt und den geförderten Kindern informieren. Die Versteigerung der Ortstafeln und der Bilder von Herrn Schmigelski erfolgt ebenfalls zugunsten dieses Hilfsprojekts. Die Kinder, Eltern und Erzieher der Kita Pankekinder haben 430 Euro gesammelt und geben diesen Betrag in das Gemeindehilfsprojekt. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken und setze nun natürlich auf Nachahmereffekte am heutigen Abend. Der Neujahrsempfang des letzten Jahres stand unter dem Motto; „Man hilft den Menschen nicht, wenn man etwas für sie tut, was sie auch selbst tun können". Helfen Sie bitte denen, die jetzt Ihre Hilfe brauchen, damit Sie sich später selbst helfen können.
Danke
Und nun möchte ich den Landrat bitten, ein Grußwort an uns zu richten.


Defekte Straßennamensschilder und erkennbare Hausnummern
 
Sehr geehrte Panketaler,
die Gemeinde ist bemüht alte, verrottete, unleserliche oder auch fehlende Straßennamensschilder zu ersetzen. Da Sie als Anlieger diese Fälle aus eigenen täglichen Erleben am besten kennen, möchte ich Sie bitten, unserem Ordnungsamt entsprechende Hinweise zu geben. Sie erreichen die Ordnungsamtsmitarbeiter über die Rubrik Kontakt auf dieser Internetseite oder telefonisch wie folgt:

Frau Klingner: 030-94511224
Herr Schmidt: 030-94511220
Herrn Borck: 030-94511223

In diesem Zusammenhang möchte ich auch an alle Grundstückseigentümer appellieren die Hausnummern der Grundstücke gut sichtbar - möglichst beleuchtet - anzubringen. Beide Maßnahmen dienen letztlich dazu, die schnelle Auffindbarkeit von Grundstücken z.B. für Post- und Lieferdienste aber vor allem auch für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge bei Notfällen zu verbessern.
 
Vielen Dank für Ihre Mithilfe
Rainer Fornell
Bürgermeister


Umbenennung des S-Bahnhofs Zepernick bei Bernau in Zepernick
Brief an S-Bahn Berlin
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der 19. Gemeindevertretersitzung der Gemeinde Panketal am 24.1.2005 wurde ich durch Beschluss (PA 189/2004) beauftragt bei der S-Bahn Berlin eine Umbenennung des S-Bahnhofs Zepernick bei Bernau in Zepernick zu erwirken.

Begründung:

Der Zusatz „bei Bernau" ist aus gemeindlicher Sicht überflüssig. Die räumliche Einordnung des S-Bahnhofs erfordert diesen Zusatz nicht. Es gibt keinen zweiten Ort mit gleichen oder ähnlichen Namen der eine Präzisierung mittels Zusatz „bei Bernau" erforderlich macht. Auch ist der Ortsteil Zepernick der seit dem 26.10.2003 zur amtsfreien Gemeinde Panketal gehört mit über 12 500 Einwohnern und einer Vielzahl von öffentlichen Einrichtungen aus sich selbst heraus bedeutsam genug und bedarf keines solchen geographischen Zusatzes. Die Gemeinde Panketal in deren Gemarkung weiterhin der S-Bahnhof Röntgental liegt hat zum Stand 31.12.2004 18195 Einwohner. Sie ist damit die viertgrößte Gemeinde des Landkreises Barnim (nach Eberswalde, Bernau und Wandlitz) und sieht sich daher in einer Position die keines Bezuges auf einen anderen Ort bedarf.

Aus den dargelegten Gründen möchte ich Sie bitten, baldmöglichst eine Umbenennung des S-Bahnhofs Zepernick bei Bernau in Zepernick vorzunehmen. Bitte informieren Sie mich über Ihre diesbezüglichen Aktivitäten und die Zeitschiene auf der dies erfolgen kann.
Mit freundlichen Grüßen

Rainer Fornell


Verteilung Panketalbote

Sehr geehrte Panketaler,
seit Frühjahr 2004 erfolgt die Verteilung des Panketalboten/ Amtsblatt zusammen mit dem Barnimer Blitz (als Einlage). Es gab in den letzten Monaten allerdings verschiedentlich berechtigte Beschwerden darüber, dass die Zustellung in einigen Haushalten zum Teil sogar in ganzen Straßenzügen (Musikerviertel) unregelmäßig war. Der aktuelle Panketalbote wurde dieses Wochenende mit der Ausgabe des Barnimer Blitz vom 27.11.2004 verteilt. Sollten Sie ihn nicht erhalten haben, möchte ich Sie bitten, mir das per e-mail mitzuteilen (bitte mit Anschrift an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Ich werde dann dafür sorgen, dass der Verlag in Zukunft zuverlässig zustellt.
Einen schönen 1. Advent wünscht Ihnen
Rainer Fornell
In der Sitzung vom 2.11.2004 hat die Verbandsversammlung des Abwasserzweckverbandes Panketal den Wirtschaftsplan für 2005 beschlossen. Der Vorbericht fasst wesentliche Zahlen und Fakten zusammen. Zur Verbandsversammlung des AZV gehören übrigens die Gemeinde Panketal und die Stadt Bernau für ihren Ortsteil Schönow. Auf Panketal entfallen gegenwärtig 17 auf Bernau (Ortsteil Schönow) 5 Stimmen.
Daten mit freundlicher Genehmigung des AZV aus dessen Wirtschaftsplan 2005 übernommen.


Abwasserzweckverband Panketal - Vorbericht zum Wirtschaftsplan 2005

Mit dem vorliegenden Wirtschaftsplan werden die planerischen Voraussetzungen für die weitere Erschließung des Verbandsgebietes und die systematische weitere Ablösung der Sammelgruben geschaffen. Wichtige Grundlage der Planung bildete das aus dem Abwasserbeseitigungskonzept abge-leitete Konzept der straßenkonkreten Resterschließung.
In den Wirtschaftplan 2005 wurden  Fördermittel gemäß Fördervoranfrage vom März 2004 an das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Raumordnung eingestellt.
Sollten nicht für alle Objekte, die in den Investitionsplan aufgenommen wurden, Fördermittel bereitgestellt werden können, werden diese Objekte in den Wirtschaftsplan 2006 aufgenommen. Der Wirtschaftsplan 2005 wird in diesen Fällen durch einen Nachtragshaushalt entsprechend präzisiert. Aufgrund  des erreichten Anschlussgrades schätzen wir ein, dass letztmalig die Chance besteht, Fördermittel zu beantragen und zu erhalten.
Das vorliegende Investitionsprogramm einschließlich der Überhänge aus dem Jahre 2004 sieht die Errichtung von 814 Hausanschlüssen mit einem Gesamtvolumen von  3.783 TEUR vor.
Die Gesamtanzahl der vom Verband gebauten Hausanschlüsse per 31.12.2005 wird voraussichtlich  7.001 Stück betragen. Die voraussichtliche Gesamtanzahl der nutzbaren Hausanschlüsse per 31.12.2005 wird 6.730 Hausanschlüsse betragen.
Unter Berücksichtigung der Einleiter aus den Investorengebieten werden per Jahresende 2005 rund  22.700 Einwohner angeschlossen sein. Der voraussichtliche Anschlussgrad beträgt dann 95 % bezogen auf die Einwohnerzahl mit Hauptwohnsitz im Verbandsgebiet.
Am Ende des Jahres 2005 wird der Verband voraussichtlich  744.200 m³Abwasser eingeleitet haben. Die Umsatzerlöse (einschließlich Auflösungserträge Baukostenzuschüsse) werden voraussichtlich  3.335 TEUR betragen.  Unter Berücksichtigung der Gebührensenkung beträgt die Steigerung gegenüber 2004 1 %.
Aufgrund der für 2004 bereitgestellten Fördermittel und des geplanten Jahresüberschusses 2004 wird der Verband zum Jahresende 2004 voraussichtlich über Eigenkapital in Höhe von 10.036 TEUR und damit eine Eigenkapitalquote von 51,1 % verfügen. Unter Berücksichtigung der Bereitstellung der im Wirtschaftsplan 2005 geplanten Förder-mittel sowie des geplanten Jahresüberschusses könnte die Eigenkapitalquote des Verbandes per Ende 2005 auf über 58 % ansteigen.
Die mittelfristige Planung nach Teilentwässerungsgebieten wurde anhand des straßenkonkreten Konzeptes der Resterschließung ebenfalls weiter präzisiert. Sie sieht nunmehr den Abschluss der abwasserseitigen Erschließung bis Ende 2007 vor, wobei der Investitionsumfang im Jahr 2007 nur noch bei geplanten 2,2 Mio. EUR liegt.
Im Rahmen der Erstellung des Wirtschaftsplanes wurden die Gebühren vorkalkuliert. Grundlage dafür bildet das KAG § 6  in seiner aktuellen Fassung. Danach soll das Gebührenaufkommen die voraussichtlichen Kosten der Schmutzwasserbeseitigung decken. Kosten nach KAG sind die betriebswirtschaftlich ansatzfähigen Kosten.
Für das Wirtschaftsjahr 2005 ergibt sich infolge des gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleichs erzielter Kostenüberdeckungen aus dem Jahr 2003 ein weiteres Absenken der Mengengebühr auf 2,50 EUR/m³ Schmutzwasser.
Die Vorkalkulation der Mengengebühr für die mittelfristige Planung von 2006 bis 2008 ergibt bei unverändert niedriger Grundgebühr eine Betrag von gerundet 3,00 EUR/m³ Schmutzwasser.
Die Grundgebühr von 5,11 EUR pro Monat bleibt konstant.
Der aktualisierte Zeitplan für die Wiedereinführung der mobilen Entsorgung ab Juli 2004  konnte sowohl wegen des hohen Arbeitsanfalls im Zusammenhang mit den Auswirkungen aus der Gebietsreform  aber auch wegen der infrage gestellten Strukturen nicht umgesetzt werden.
Nach Klarheit zu den Strukturen ist der Zeit- und Maßnahmeplan erneut zu überarbeiten.
Zepernick,  27.09.2004

T h e d e
Verbandsvorsteherin